Stundung Lohn, Lohnverzicht, Gehaltsverzicht  Wenn Arbeitgeber in Zahlungsschwierigkeiten geraten, bieten sie oft an, den Lohn der Arbeitnehmer zu stunden. Der Arbeitgeber gewinnt dadurch Zeit, muss noch keine Insolvenz anmelden und der Arbeitnehmer kann den Lohn nicht mehr einklagen. Der Anspruch auf den Lohn bleibt aber für den Arbeitnehmer in voller Höhe bestehen. Er erhält eben nur keinen Lohn für einen bestimmten Zeitraum. Laut Vereinbarung zahlt der Arbeitgeber den Lohn dann aber nach. Schwierig ist es, für diese Zeit Sozialhilfeleistungen zu erhalten. Das Sozialamt könnte Zahlungen leisten, wird es aber zurückverlangen, sowie der Lohn gezahlt wird. Das wären Kulanzentscheidungen des jeweiligen Amtes. Da es einen Rechtsanspruch auf Lohn gibt und es sich dabei um eine freiwillige Zustimmung des Arbeitnehmers zu so einer Vereinbarung mit dem Arbeitgeber handelt, könnte es auch Zahlungen verweigern und stattdessen verlangen, dass der Lohn eingeklagt wird oder diese Vereinbarung rückgängig gemacht wird. Angeboten kann auch ein Gehaltsreduzierung oder gar ein Gehaltverzicht werden. “Entweder Du akzeptierst weniger Gehalt oder ich muss Dich leider entlassen” Wer seinen Arbeitsplatz behalten will, wird darauf eingehen, sollte aber auch daran denken, falls es irgendwann doch zur Kündigung kommt, dass sich auch der Anspruch auf das Arbeitslosengeld verringert. Da das ja nach den letzten 3 Netto- Monatslöhnen bemessen wird. Ist der Arbeitnehmer sogar mit einem Lohnverzicht einverstanden, bleibt ihm auch der Anspruch auf den Lohn bestehen. Wenn der Arbeitgeber trotz dieser Maßnahmen Insolvenz anmelden muss, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Insolvenzgeld für die Lohnausfälle während der letzten drei Monate des Arbeitsverhältnisses vor dem Insolvenzereignis. Der Anspruch auf Insolvenzgeld fällt bei einer Gehaltsreduzierung oder einem Gehaltsverzicht geringer aus als bei einer Stundung. BFH-Urteil  (VI R 87/92) Für die Dauer der Stundung muss vorher geregelt werden, wann der Arbeitgeber den gestundeten Lohn bezahlen muss. Der Lohnanspruch geht in allen 3 Fällen nicht verloren, muss aber notfalls eingeklagt werden.
Formulare und Musterschreiben Arbeitnehmerkündigung normaler Arbeitsvertrag Deutung Arbeitszeugnis Arbeitsvertrag Minijob Mahnung Lohnzahlung Weitere Formulare für AN Weitere Formulare für AG Abmahnung an Arbeitbehmer Änderungskündigung Fristen Anspruch auf Abfindung Anspruch auf Sonderurlaub Anspruch auf Teilzeitarbeit Urlaubsgeld 450 Euro Job Anspruch auf Weihnachtsgeld arbeiten an Feiertagen und WE wenn der Lohn nicht gezahlt wird Konkurrenzklausel im Arbeitsvertrag Zahlungsverzug Arbeitgeber Arbeitszeit Fahrtzeit Berechnung Betriebszugehörigkeit betriebliche Übung Weihnachtsgeld Kündigung bei Betriebsübernahme Bezahlung bei Rufbereitschaft Bezahlung an Feiertagen Bereitschaftsdienst Arbeitszeit Bezahlung von Überstunden Entfernungspauschale Klage auf rückständigen Lohn 450 Euro Job Krankenversicherung Krankmeldung an Arbeitgeber Kündigung während der Ausbildung Kündigung schriftlich Kündigung vor Arbeitsbeginn Kündigung während Krankheit Kündigung Arbeitsvertrag Zugang Kündigung Betriebsratsmitglied Kündigungsschutzklage einreichen Bezahlung an Feiertagen Mobbing am Arbeitsplatz Dienstwagen Haftung Pflicht zu Überstunden Kündigung in Probezeit Prokura/ Einzelprokura Einsicht Personlakte Rücknahme einer Kündigung Rückzahlung Weiterbildungskosten schriftlicher Arbeitsvertrag Schwangerschaftsvertretung Bereitschaftsdienst Bezahlung Sperrzeit bei Aufhebungsvertrag Stundung Lohn schriftlicher Arbeitsvertrag Urlaubsgeld 450 Euro Jobber Urlaubsgenehmigung Lohnzahlung Verjährung Vertragsstrafe wegen Kündigungsfrist Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag Kündigung Arbeitsvertrag Rücknahme Zeitarbeitsvertrag Verlängerung Urlaubstage Startseite Ratgeber Impressum Kontakt Recht und Gesetz Button amk logo
Arbeitsrecht von A bis Z
zu mobile Webseite wechseln Urlaubsgeld Anspruch
§ alle vollständigen Urteile mit Aktenzeichen im Ratgeber §
Ratgeber Arbeitsrecht Ratgeber Arbeitsrecht für Arbeitnehmer Ratgeber anfordern neu
bis
         nur 12,30 € statt 19,90 €
Urlaubsgeld Anspruch