Schmerzensgeld, wenn Schüler durch Mitschüler verletzt werden Ein Schüler erhält nach Misshandlungen durch minderjährige Täter Schmerzensgeld.  Mehrere Mitschüler im Alter zwischen 11 und 13 Jahren hatten einen Jungen mehrere Wochen auf dem Schulhof schwer körperlich misshandelt, so dass sich dieser anschließend psychiatrisch behandeln lassen musste. Die Täter wurden zu Schmerzensgeld in Höhe von 4.000 € verurteilt. Das Gericht bezog dabei ausdrücklich auch die Täter mit ein, die während der Misshandlungen nur zugesehen hatten. Die Minderjährigkeit der Täter schließt die zivilrechtliche Haftung nicht aus. Die Täter können also trotz Minderjährigkeit zu einem Schmerzensgeld verurteilt werden. Mit einem Titel kann der Geschädigte dieses Schmerzensgeld dann bis zu 30 Jahre lang fordern. Er kann also warten, bis diese Geld verdienen. Prügelnde Schüler bekommen bei Körperverletzung kein Schmerzensgeld Für Körperverletzungen durch eine Prügelei in der Schule bekommt ein verletzter Schüler kein Schmerzensgeld, wenn die Verletzung von dem Schulkameraden nicht gewollt war. (was bewiesen werden muss) Schmerzensgeld für misshandelten Schüler  Der Täter ist gesetzlich verpflichtet, dem Opfer den verursachten Schaden zu ersetzen. Dazu gehören unter anderem Vermögensschäden, Schmerzensgeld, entgangener Lohn, Haushalts-, Heil- und Krankenhauskosten oder Schäden durch verminderte Erwerbsfähigkeit. Schmerzensgeld wegen Körperverletzung, Misshandlung durch Mitschüler “Nicht jeder, der geschlagen wird, kann vom „Schläger“ Schadensersatz und Schmerzensgeld fordern. Hat er  den anderen provoziert und angegriffen, handelt der eventuell in Notwehr – und damit gerechtfertigt.”                              Schmerzensgeld, wenn Schüler durch Mitschüler verletzt werden “Schläger hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld für erlittene Verletzungen” Wer sich gegen einen tätlichen Angriff wehrt und somit in Notwehr handelt, muss nicht für Verletzungen des Angreifers aufkommen. Bundesgerichtshof” Schmerzensgeld bei Rangelei unter Schülern Wird ein Schüler bei einer Rangelei in der Schule von einem Mitschüler verletzt, kann er nur dann Schmerzensgeld beanspruchen, wenn ihm die Körperverletzung vorsätzlich zugefügt wurde.  Ansonsten ist der Anpruch ausgeschlossen. Landgericht Coburg Wird eine Person durch einen Angriff körperlich verletzt, dann hat diese in der Regel Anspruch auf Schmerzensgeld. Ein Anspruch wird – gesondert vom Strafverfahren – mit einer Klage in einem Zivilverfahren geltend gemacht. Es kann sinnvoll sein, zunächst eine strafrechtliche Verurteilung der TäterInnen abzuwarten. Sollte eine Klage erfolgreich gewesen sein, erlangt die verletzte oder geschädigte Person mit dem Urteil des Zivilgerichts einen Rechtstitel, der gegen die TäterInnen vollstreckt werden muss, wenn diese nicht freiwillig zahlen. Die TäterInnen müssen auch die Verfahrenskosten sowie die Anwaltskosten beider Parteien bezahlen. Eine Vollstreckung scheitert aber häufig daran, dass die TäterInnen nicht zahlungsfähig sind.  Auf den vorgestreckten Kosten für das Zivilverfahren und den Kosten für den eigenen Anwalt, bleibt man dann sitzen. Nur wenn sich die finanziellen Verhältnisse der TäterInnen verbessern, kommt man zu seinem Geld. Man muss also das Einkommen des Täters regelmäßig von einem Gerichtsvollzieher prüfen lassen. Körperverletzung Nasenbruch - ca. 1200 € bei einem Nasenbeinbruch mit 3-tägigem Krankenhausaufenthalt und zweiwöchiger Arbeitsunfähigkeit, Urteil des ArbG Frankfurt  - ca. 2500 € für einen Nasenbeinbruch und eine Platzwunde am Nasenrücken (Arbeitsunfähigkeit 16 Tage),   Urteil des OLG München  - ca. 5000 € für einen Nasenbeinbruch, einem Bruch der Mittelhand und zwei ausgeschlagene Zähne   (sechswöchige Arbeitsunfähigkeit, dauerhafter Minderung der Erwerbstätigkeit um 10%), Urteil des LG München I Ein Kläger wurde von einem Beschuldigten vor der Diskothek mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Auch nach dem er schon am Boden lag. Die gesamten gesundheitlichen Störungen wurden mit 80 Prozent bemessen. Es wurde ihm vom OLG Oldenburg ein Schmerzensgeld von 200 000 Euro zugesprochen. Ein Busfahrer musste an einen Fahrgast 500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Nach einem Streit schlug er 2 Mal zu. Sie erlitt Verletzungen des Nasenbeines, HWS, sowie Prell und Schürfwunden. Amtsgericht Hannover Wird ein Schüler von seinem Mitschüler mit einem Lineal verletzt, dann besteht kein Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn der Mitschüler nicht absichtlich verletzen wollte. Bei Unfällen in der Schule, welche auf spielerisches Verhalten, nicht ernst gemeinte Raufereien und sonstigem pubertärem Verhalten zurückzuführen sind, besteht prinzipiell kein Anspruch auf Schmerzensgeld. Jedenfalls dann nicht, wenn ein Mitschüler nicht vorsätzlich verletzt wird. Landgericht Ansbach,          Vorschau Ratgeber! Forum Schmerzensgeld   wieviel fordern Sie? Kostenvoranschlag Forderung Schmerzensgeld Anfrage Rechtsschutz Schadensmeldung Versicherung Meldung an Krankenkasse weitere Formulare Schmerzensgeld nach Körperverletzung Ratgeber anfordern
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