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Unterhalt bei eheähnlicher Gemeinschaft Eheähnliche Gemeinschaft Das Zusammenleben des Unterhaltsberechtigten mit einem neuen Partner  führt zum Ausschluss oder zu einer Verringerung des Unterhaltsanspruchs: - Wenn eine Unterhaltsgemeinschaft mit einem neuen Partner besteht und der   neue Partner freiwillig für den Unterhalt des Ehepartners aufkommt. - Wenn seit mindestens zwei Jahren eine eheähnliche Lebensgemeinschaft vorliegt Die Beziehung muss seit mindestens 2 Jahren bestehen. Es ist nicht immer Bedingung, dass die Partner der neuen Lebensgemeinschaft auch tatsächlich zusammenleben. Hat der neue Partner noch eine eigene Wohnung, so kommt es darauf an, ob der Wohnsitz nur "pro forma" aufrechterhalten wird. Dann kann der Unterhaltsanspruch entfallen. Anhaltspunkte für eine verfestigte Beziehung können sein: gemeinsamer Urlaub, gemeinsame Teilnahme an Familienfeiern, gemeinsames Auftreten als Paar in der Öffentlichkeit. Ein Unterhaltsverpflichteter, der aus einen dieser Gründe, weniger Unterhalt zahlen will, muss diese Tatsachen nachweisen können. Das bedeutet, Zeugenaussagen, Fotos usw.! Nur der Verdacht  oder die Aussage, dass es so ist, reicht nicht aus. Denn, das Gericht würde auch die Unterhaltsempfänger befragen und dann steht Aussage gegen Aussage. Wenn die Partner der neuen Lebensgemeinschaft tatsächlich und gewollt in verschiedenen Wohnungen leben, weil sie kein enges Zusammenleben wünschen, dann kann  nicht von einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft gesprochen werden (BGH FamRZ).  „Eine eheähnliche Gemeinschaft kann nur angenommen werden, wenn die Partner bestätigen, dass sie  auch in Zukunft  füreinander einstehen wollen. Das gilt in erster Linie für das Finanzielle. Denn nur dann ist das Kriterium der Eheähnlichkeit gegeben.  Denn um eine eheähnliche Beziehung zu unterstellen, müssen die Partner bereit sein, sich gegenseitig Unterhalt zu gewähren. Den Beweis, ob eine eheähnliche Beziehung vorliegt, hat der zu erbringen, der Unterhalt zahlen muss. Der Umstand, dass eine geschiedene Ehefrau aus einer neuen Beziehung, welche schon mehr als zwei Jahre andauert, ein neues Kind bekommen hat, kann den Rückschluss auf eine eheähnliche Verfestigung der neuen Gemeinschaft rechtfertigen. OLG Schleswig Nicht gegenseitig unterhaltspflichtig sind Menschen, die zwar eine Wohngemeinschaft haben, aber keine Haushaltsgemeinschaft bilden, die also  nicht gemeinsam wirtschaften. Nur über einen Partnerschaftsvertrag können nach Beendigung einer eheähnlichen Gemeinschaft Unterhaltsansprüche bestehen. Nämlich dann, wenn es im Partnervertrag vereinbart wurde. Oder, wenn es ein gemeinsames Kind gibt, steht nicht nur dem Kind ein Unterhaltsanspruch gegen den Vater zu, sondern auch die Mutter kann eigene Ansprüche geltend machen. Der Unterhaltsanspruch nach § 1615 I BGB besteht mindestens für den Zeitraum von sechs Wochen vor bis acht Wochen nach der Geburt. In einer eheähnlichen Gemeinschaft gibt es nach einer Trennung kein Zugewinnausgleich. Alle eingebrachten Gegenstände bleiben in eigenem Eigentum oder im Eigentum des Partners. Auch, wer während des Bestehens der eheähnlichen Gemeinschaft tatsächlich Unterhaltsleistungen an seinen Partner erbracht haben, kann dafür im Regelfall keinen Ausgleich verlangen. Die nichteheliche Lebensgemeinschaft kann aber auch einen Einfluss haben auf den Unterhalt, den einer der Partner von einem früheren Ehegatten beanspruchen kann. Bei einer Versorgung durch den neuen Lebenspartner vermindert sich mit der Bedürftigkeit auch die Höhe des Unterhaltsanspruchs. Der Unterhalt kann sogar ganz ausgeschlossen werden.