Arbeitsrecht  und Feiertage
Entgeltzahlung an Feiertagen (1) Für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. (2) Die Arbeitszeit, die an einem gesetzlichen Feiertag gleichzeitig infolge von Kurzarbeit ausfällt und für die an anderen Tagen als an gesetzlichen  Feiertagen Kurzarbeitergeld geleistet wird, gilt als infolge eines gesetzlichen Feiertages  als ausgefallen. (3) Arbeitnehmer, die am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach Feiertagen unentschuldigt der Arbeit fernbleiben,  haben keinen Anspruch auf Bezahlung für diese Feiertage.  Nach dem Arbeitszeitgesetz ruht an gesetzlichen Feiertagen die Arbeit. Es gilt ein grundsätzliches Beschäftigungsverbot, von dem es nur Ausnahmen gibt für Not- und Rettungsdienste, Feuerwehren, Krankenhäuser und ähnliches. Welche Tage gesetzliche Feiertage sind, wird mit Ausnahme des 3. Oktober, der bundeseinheitlicher Feiertag ist, durch die entsprechenden Gesetze der Länder festgelegt. Arbeitnehmer behalten ihren Anspruch auf Bezahlung. Arbeitnehmer/innen, die während der Feiertagsruhe beschäftigt werden, haben außerdem Anspruch auf einen Zuschlag von 100 Prozent je geleisteter Arbeitsstunde, es sei denn, es wird Zeitausgleich vereinbart. Die Arbeit an Sonntagen ist mit einem Sonntagszuschlag zu bezahlen. Dieser Zuschlag beträgt für jede geleistete Arbeitsstunde 100 Prozent. Mehrarbeits- und Überstundenvergütungen werden in der Regel dann gezahlt, wenn diese Zulagen auch an den Tagen vor und nach dem Feiertag anfallen; nicht jedoch, wenn sie dazu bestimmt waren, den Arbeitsausfall infolge des Feiertages auszugleichen. §§ 2, 4 Absatz 2, 11 G 9 Feiertage gelten in allen Ländern geschützt und sind dadurch in der gesamten Bundesrepublik arbeitsfrei. Das betrifft den Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, den 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, den Tag der Deutschen Einheit, sowie beide Weihnachtsfeiertage.

Der Ostersonntag und Pfingstsonntag

sind nur in Brandenburg gesetzliche

Feiertage, sind aber  auch in ganz

Deutschland arbeitsfrei.

kein Krankengeld in den ersten 4 Wochen vom Arbeitgeber Nach § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz gilt, dass in den ersten 4 Wochen eines Arbeitsverhältnisses keine Entgeltfortzahlung geleistet wird vom Arbeitsgeber (sondern Krankengeld von der Krankenkasse), erstreckt sich die Erkrankung in die 5. Woche der Beschäftigung hinein, wird ab dem 1. Tag der 5. Woche Entgeltfortzahlung gewährt, davor liegende Krankheitszeiten bleiben bei der Dauer der Entgeltfortzahlung unberücksichtigt.  Erkrankt ein Arbeitnehmer in den ersten 4 Wochen der Beschäftigung (Wartezeit nach § 3 III EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz), entsteht der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nach Ablauf der Wartezeit für die gesetzliche Dauer von bis zu 6 Wochen, auch wenn vor oder während dieser Zeit das Arbeitsverhältnis endet. 
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