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Mit diesem Musterschreiben bitten Sie Ihren Vermieter, um Erlaubnis zur Hundehaltung. Das ist auch möglich, wenn im Mietvertrag von vornherein die Hundehaltung verboten ist.  
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Die Erlaubnis zur Hundehaltung vom Vermieter

Haben in einer Wohnanlage schon mehrere Familien einen Hund, kann der Vermieter einer weiteren Mietpartei nicht willkürlich die Haltung eines Hundes verbieten. Ein neuer Mieter kann somit vom Vermieter verlangen, wenn nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen, die Erlaubnis zur Tierhaltung zu bekommen. Hier geht es um die Gleichbehandlung von unterschiedlichen Mietern. Ist im Mietvertrag vereinbart, dass die Hundehaltung in der Mietwohnung der schriftlichen Zustimmung des Vermieters bedarf, liegt es im freien Ermessen des Vermieters, ob er diese Zustimmung erteilen möchte. Er war darf aber nicht willkürlich entscheiden. So genannte Kampfhunde (auch kleine Rassen) dürfen in einer Mietwohnung auch mit Erlaubnis des Vermieters nur in Ausnahmefällen gehalten werden, wenn durch sie keine Gefahr für die Nachbarschaft und Mitbewohner ausgehen können. Steht im Mietvertrag, dass jede Tierhaltung in der Mietwohnung verboten ist, dann ist so eine Klausel unwirksam. Denn darunter würden auch Kleintiere fallen. Kleintiere, die im Käfig leben, dürfen aber immer gehalten werden. Das gilt jedoch nur, sofern solche Kleintiere in üblicher Zahl - entsprechend der Wohnungsgröße gehalten werden. Diese Tierhaltung darf nicht zu einer Verwahrlosung der Wohnung sowie einer unzumutbaren Belästigung der Mitmieter führen.   Steht in einem Formularmietvertrag eine Vorschrift über die Tierhaltung, dann handelt es sich um einen vertraglichen Erlaubnisvorbehalt, der Mieter muss vor der Anschaffung eines Tieres die Erlaubnis seines Vermieters einholen. Der Vermieter kann es grundsätzlich auch nicht verbieten, dass Besucher des Mieters  einen Hund in die Mietwohnung mitbringen. Wenn alle Mietparteien im Haus sich mit der Haltung eines Hundes einverstanden erklären, kann sich der Vermieter nicht mehr auf ein mietvertragliches Verbot der Tierhaltung berufen. AG Hamburg-Bergedorf, Az.: 409 C 517/02) Von einer Erlaubnis des Vermieters zur Hundehaltung kann man ausgehen, wenn der Vermieter längere Zeit ein Hund stillschweigend geduldet hat. Ohne triftigen Grund kann er die Abschaffung des Tieres dann nicht mehr verlangen. Das gilt sogar dann, wenn im Mietvertrag steht, dass der Vermieter seine Erlaubnis jederzeit widerrufen kann. Artgerechte Reaktionen eines Hundes sind: "kurzes Anschlagen bei Besuch, längeres Bellen fremder Personen, heftiges Begrüßen von Herrchen, Reaktionen auf vorbeistreunende Katzen." Amtsgerichts Hamburg-Wandsbek. Wegen dieser Reaktionen darf die Abschaffung eines Hundes also nicht verlangt werden. Yorkshireterrier sind wie Kleintiere immer erlaubt, egal was im Mietvertrag steht. Grund ist, dass sie andere Hausbewohner erfahrungsgemäß nicht belästigen. Dagegen bedarf die Haltung eines Kampfhundes immer der Zustimmung des Vermieters.
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