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Strafrecht Auch in Deutschland können angeklagte auf Kaution freikommen.  Dadurch kann der Beschuldigte der Untersuchungshaft entgehen . Geregelt ist das, in § 116a StPO.  Häufig sind zusätzliche Bedingungen Teil der Kautionsvereinbarung (z. B. Meldepflicht, Reiseverbot). - „Wer sich keinen Anwalt leisten kann,  bekommt einen gestellt." In einem Strafverfahren kann dem Angeklagten ein Pflichtverteidiger gestellt werden. Diesen kann sich der Angeklagte unter Umständen auch selbst aussuchen.  Voraussetzungen dafür finden sich in § 140 der Strafprozessordnung. Das gilt bei schweren Straftaten oder auch wenn es um ein Berufsverbot geht. Aber dieser Pflichtverteidiger ist nicht kostenlos. Verliert der Angeklagte den Prozess, muss er den Strafverteidiger genauso zahlen. Der Sinn darin besteht, dass der Angeklagte auf jeden Fall eine Verteidigung vor Gericht hat. Der Pflichtverteidiger wird vom Staat bezahlt. Der Staat holt sich diese Kosten aber vom Angeklagten zurück, wenn er verurteilt werden sollte. Das geht dann aber auch in Ratenzahlung. Nur bei einem Freispruch bleiben die Kosten bei der Staatskasse. Im Zivilrecht (Familie, Unterhalt, Erbrecht usw.) gibt es kein Recht auf einen Pflichtverteidiger. Hier gibt es nur Beratungs- und Prozesskostenhilfe. Arbeitsrecht In der Probezeit kann man von einem Tag auf den anderen gekündigt werden? Falsch In der Probezeit kann zwar ohne Grund gekündigt werden, eine Kündigungsfrist gibt es aber trotzdem. Sie beträgt meist zwei Wochen.. Die Probezeit darf maximal sechs Monate betragen. Eine Sonderregelung gilt für Schwangere: Diesen kann auch in der Probezeit nur betriebsbedingt oder bei schweren Verstößen gekündigt werden. Schulden Das kann man nicht. Im sog. Protokoll Nr. 4 zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) wurde mit Datum vom 16. September 1963 das Verbot der Freiheitsentziehung wegen Schulden ausdrücklich normiert. Hartz 4 Der Hartz 4 Empfänger muss nachweisen, dass er Post vom Amt nicht erhalten hat. Falsch! Das Jobcenter trägt die Beweislast.  Da es die Post meisten als einfache Post verschickt, könnte es gar nicht beweisen, dass jemand Post erhalten hat.  Somit wäre jeder Bescheid vom Jobcenter unwirksam, wenn der Hilfeempfänger angibt, dass er keine Post erhalten hat.
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