Kind und Namensänderung nach Scheidung Namensänderung Heiratet eine Mutter wieder, die auch das Sorgerecht hat, kann das Bedürfnis der Namensgleichheit des Kindes mit Halb- und Stiefgeschwistern eine Namensänderung zum Wohl des Kindes rechtfertigen. Urteil des BVerwG /6 C 13/94 und 6/94 (Die Kinder können es vorteilhafter finden, wenn alle den gleichen Nachnamen haben. Allein aus dem Grund, dass andere Kinder nicht immer nachfragen, warum es unterschiedliche Nachnamen gibt) Ist dem Vater eines nicht ehelichen Kindes das alleinige Sorgerecht übertragen worden, ist er auch berechtigt, dem Kind seinen Namen zu geben. Beschluss des LG Bremen 2 T 440/99b (Er könnte also eine Namensänderung beantragen) Ein Kind mit deutscher und amerikanischer Staatsangehörigkeit, das als Geburtsname den Familiennamen des amerikanischen Vaters erhalten hat, kann als weiteren Vornamen auch den Mädchennamen der deutschen Mutter führen. OLG Frankfurt a. M. Der nicht mit der allein sorgeberechtigten Mutter verheirate Vater kann dem Kind seinen Namen nicht erteilen, wenn er nach dem Tod der Mutter die Sorge für das Kind erlangt.  BGH, XII ZB 112/05 (Das wäre nur in Ausnahmefällen möglich, wenn es dem Wohle des Kindes dienen würde und der jetzige Name eher schaden würde) Nach Einbenenung des Kindes und einem nachfolgenden Namenswechsel des sorgeberechtigten Elternteils kommt eine erneute Namensänderung des Kindes durch Anschluss an den Namenswechsel des Elternteils nicht in Betracht. OLG Frankfurt. Eine Zustimmung des Vaters ist dann nicht notwendig, wenn kein gemeinsames   Sorgerecht besteht und das Kind sowieso nicht seinen Namen trägt. Es kann sogar auch ein Doppelname erteilt werden. Ist das Kind 5 Jahre alt, ist eine Zustimmung des Kindes erforderlich. Die Mutter könnte in diesem Fall also auch ohne Zustimmung des Vaters den Nachnamen des Kindes ändern lassen. Bei nichtverheirateten Eltern ist grundsätzlich zum Zeitpunkt der Geburt erst einmal nur die Mutter sorgeberechtigt. Deswegen erhält das Kind den Namen der Mutter. Wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt? Dann kann das Familiengericht die Einwilligung des Vaters ersetzen. Eine solche Entscheidung trifft das Gericht aber nur, wenn die Namensänderung zum Wohl des Kindes erforderlich ist. In § 3 Abs. 1 Namensänderungsgesetz heißt es, dass ein wichtiger Grund für die Namensänderung vorliegen muss. Eine Namensänderung ist aber nicht schon deswegen erforderlich, weil die Mutter und ihr neuer Mann einen anderen Familiennamen haben als das bei ihnen lebende Kind. Das allein reicht nicht. Denn auch die Namensbindung zum "alten" Elternteil ist wichtig und soll grundsätzlich beibehalten werden. Wichtig ist, ob ohne eine Namensänderung schwerwiegende Nachteile für das Kind zu erwarten sind. Soll der Name vom Kind geändert werden, weil wieder neu geheiratet wurde und ein neuer Name angenommen wurde, kann eine Einbenennung des minderjährigen Kindes beim Standesamt beantragt werden. Auch in diesem Fall muss der andere Elternteil der Namensänderung zustimmen. Falls der andere Elternteil seine Zustimmung nicht gibt, kann diese auf Antrag durch das Familiengericht ersetzt werden. Über den Antrag entscheiden in erster Instanz die Rechtspfleger, in zweiter Instanz die Oberlandesgerichte (OLG). Dem Antrag auf Namensänderung für das Kind wird nur dann zugestimmt, wenn wirklich gewichtige Gründe vorliegen. Mit einem "Neuanfang" oder eine "verbesserte Integration" kann das nicht begründet werden. Vorschau anzeigen! Anerkennung Vaterschaft Angrag Unterhaltstitel Antrag Unterhaltsvorschuss Aufforderung Unterhalt zahlen Umgangskosten beantragen weitere Formulare Hintergrund Forum Forum Unterhalt Unterhaltstitel vom Jugendamt Kindesunterhalt zahlen, wie lange Unterhalt für nichteheliches Kind Düsseldorfer Tabelle Anrechnung Ausbildungsvergütung Kindesunterhalt Sonderkosten Kindergeld volljährige Kinder Unterhalt und Freibeträge Anrechnung von Nebeneinkommen Anspruch auf Auskunft Einkommen Namensänderung Kind Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Arbeitspflicht für Mütter Anrechnung Urlaubsgeld Anspruch Vater bekanntgeben Aufstockungsunterhalt Aufenthaltsbestimmungsrecht Elternunterhalt Selbstbehalt Ehegattenunterhalt Freibeträge Ehegattenunterhalt neuer Partner eheähnliche Beziehung nachweisen Verzicht auf Unterhalt Beweislast wegen Arbeitssuche Rangfolge beim Unterhalt Unterhalt für Studenten wenn der Unterhalt nicht gezahlt wird Anrechnung Schulden auf Unterhalt Unterhalt für volljährige Kinder Barunterhalt zahlen Unterhalt für die Vergangenheit Unterhaltsvorschuss gemeinsames Sorgerecht Umgangsrecht/Besuchsrecht Scheidung und Trennungsjahr Versorgungsausgleich Zugewinnausgleich Gütertrennung/Gütergemeinschaft Scheidung und Ehewohnung Unterhalt und Wohnvorteil Zahlung Miete nach Scheidung Scheidung und Auto Scheidung Haushaltsaufteilung Anfechtung Vaterschaft Aufsichtspflicht Unterhalt und Hartz 4 Unterhalt nach Abbruch Ausbildung Unterhalt Umgangskosten alleiniges Sorgerecht
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