Unter Umgangsrecht versteht man das Recht, das Kind besuchen zu dürfen. Das haben auch andere nahe Verwandten, z.B. Großeltern, Geschwister. Wie oft Besuche stattfinden müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. Es hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Als Faustregel kann man aber sagen: Alle 14 Tage von Freitagnachmittag bis Sonntagabend. Je jünger das Kind ist, desto eingeschränkter ist das Besuchsrecht. Allerdings spielt auch eine Rolle, wie der Umgang bislang war und wer sich wann und wie oft um das Kind gekümmert hat. Der Ausschluss des persönlichen Umgangs mit einem Elternteil darf nur angeordnet werden, um eine konkrete, gegenwärtig bestehende Gefährdung der körperlichen und/oder geistig-seelischen Entwicklung des Kindes abzuwenden. Nur ausnahmsweise,  kann nach dem geltenden Recht der Umgang eines nicht sorgeberechtigten Elternteils mit seinem Kind als dessen Wohl gefährdend verstanden und damit ausgeschlossen werden. (der nicht sorgeberechtigte Elternteil ist der Teil, bei dem das Kind nicht wohnt) Die in Streitigkeiten über das Umgangsrecht immer wieder anzutreffende Unwilligkeit des sorgeberechtigten Elternteils zum Kontakt und der Wunsch, das Kind möge seinen jetzigen Lebenspartner als Ersatz des fehlenden Elternteils annehmen sowie (Rück) Gewöhnungsschwierigkeiten des Kindes bei den ersten Kontakten beziehungsweise nach längerer Trennung genügen nicht, einen Elternteil vom Umgang ganz oder zeitweise auszuschließen.

Vielmehr liegt es im Interesse des Kindes und dient

seinem Wohl, wenn die Beziehung zu beiden Elternteilen

durch persönliche Kontakte gepflegt wird. Beschluss

des OLG Köln

(Das  passiert oft, wenn Mütter ihren neuen Lebenspartner zum Ersatzpapa machen möchten und deswegen den Kontakt zum richtigen Vater verhindern wollen. Das wird aber nicht von Gerichten akzeptiert, wenn es nur dem Willen der Mutter entspricht und nicht dem des Kindes. Denn, es ist fast immer zum Wohle des Kindes und im Sinne des Familienrechts den Kontakt zum leiblichen Vater zu erhalten.) Der nur biologische - nicht rechtliche - Vater hat kein Umgangsrecht mit seinem biologischen Kind, wenn zwischen ihm und dem Kind keine soziale, familiäre Beziehung und kein familiäres Band besteht. (OLG Karlsruhe). (Das wäre der Fall, wenn ein Kind während der Ehe geboren ist aber der Vater nicht biologischer Vater ist, sondern nur rechtlicher Vater, da das Kind während der Ehe geboren ist. Und das Kind seinen biologischen Vater nie kennengelernt hat und den rechtlichen Vater aber als leiblichen Vater ansieht und dieser auch die Vaterrolle übernommen hat.) 

Das Besuchsrecht

Nimmt ein arbeitsloser Vater das Umgangsrecht mit seinem Kind regelmäßig wahr, kann das den Umzug in eine größere Wohnung rechtfertigen. Denn das Kinde könnte dann einen Anspruch auf eigenes kleines Zimmer haben. Sozialgericht Dortmund. “Eine fortgesetzte massive und schuldhafte Verhinderung des Umgangsrechts kann in schwerwiegenden Fällen zu einer Verwirkung des Ehegattenunterhalts führen.”OLG München” (Wenn die Mutter (Vater) das Umgangsrecht mit dem Vater verbietet, dann kann sie ihren Ehegattenunterhalt verwirken. Jedenfalls dann, wenn das zu schwerwiegenden Folgen für das Wohl Kindes führt) Das Kindeswohl gebietet einen völligen Ausschluss des Umgangsrechts des nicht sorgeberechtigten Vaters, wenn das 11-jährige Kind jeglichen Kontakt ablehnt und auf Grund seiner derzeitigen Verfassung und Einstellung nicht in der Lage ist, frühere Ereignisse (insbesondere Gewalttätigkeiten gegen die Mutter) sachgerecht zu verarbeiten und die durch Besuchskontakte entstehenden Konfliktsituationen zu bewältigen.Beschluss des OLG Hamm Mütter (Väter) dürfen den Umgang des Kindes mit dem anderen Elternteil nicht verbieten, weil kein Unterhalt gezahlt wird. Das ist kein rechtlicher Grund. Der Umgang hat mit der Unterhaltszahlung nichts zu tun. Und ist rechtlich immer getrennt zu behandeln.

Wenn Eltern und Großeltern so zerstritten sind, dass

das Kind ständig in diesen Konflikt gerät, kann den

Großeltern der Umgang verweigert werden.

Die Eltern sind vorrangig für die Erziehung verantwortlich. Daran müssen auch Oma und Opa halten. Diese dürfen nicht versuchen, die Erziehung als erste Instanz zu übernehmen. Geraten Eltern und Großeltern dadurch ständig in Streitigkeiten kann den Großeltern der Umgang verweigert werden. Das Kindeswohl steht im Vordergrund. Bundesgerichtshof Verweigert der Kindesvater einen Umgang mit seinem Kind, kann er auch durch Ordnungsmittel, z. B. Zwangsgeld nicht dazu gezwungen werden. Der betreuende Elternteil kann zwar gerichtlich erwirken, dass der andere Elternteil zum Umgang verpflichtet wird, allerdings kann er nicht auf die tatsächliche Ausübung bestehen. Es ist nicht dem Kindeswohl gedient, wenn der Umgang  erzwungen wird.  Daher kann der Umgang auf dem Papier festgeschrieben sein, mit Androhung von Zwangsmitteln aber nicht durchgesetzt werden. OLG Hamm
Unterhaltstitel vom Jugendamt Kindesunterhalt zahlen, wie lange Unterhalt für nichteheliches Kind Düsseldorfer Tabelle Anrechnung Ausbildungsvergütung Kindesunterhalt Sonderkosten Kindergeld volljährige Kinder Unterhalt und Freibeträge Anrechnung von Nebeneinkommen Anspruch auf Auskunft Einkommen Namensänderung Kind Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Arbeitspflicht für Mütter Anrechnung Urlaubsgeld Anspruch Vater bekanntgeben Aufstockungsunterhalt Aufenthaltsbestimmungsrecht Elternunterhalt Selbstbehalt Ehegattenunterhalt Freibeträge Ehegattenunterhalt neuer Partner Verzicht auf Unterhalt Beweislast wegen Arbeitssuche Rangfolge beim Unterhalt Unterhalt für Studenten wenn der Unterhalt nicht gezahlt wird Anrechnung Schulden auf Unterhalt Unterhalt für volljährige Kinder Barunterhalt zahlen Unterhalt für die Vergangenheit Unterhaltsvorschuss gemeinsames Sorgerecht Umgangsrecht/Besuchsrecht Scheidung und Trennungsjahr Versorgungsausgleich Zugewinnausgleich Gütertrennung/Gütergemeinschaft Scheidung und Ehewohnung Unterhalt und Wohnvorteil Zahlung Miete nach Scheidung Scheidung und Auto Scheidung Haushaltsaufteilung Anfechtung Vaterschaft Aufsichtspflicht Unterhalt und Hartz 4 Unterhalt nach Abbruch Ausbildung Unterhalt Umgangskosten alleiniges Sorgerecht Startseite Ratgeber Impressum amk logo Recht und Gesetz Button zu mobile Webseite wechseln Leiste unten
AMK Internetservice 2018/  Stuttgart
Strafanzeige wegen Kindesentzugs
Unsere Rechtsanwälte
Unterhalt von A bis Z
alle Ratgeber, Formulare und Programme aus unserem Angebot zum Sonderpreis
Sonderangebot
vom bis
Hintergrund zum Bestellformular Ratgeber Zugewinnausgleich
nur 17,90 €, statt 32,90 €
Lupe 1
vom bis
       Ratgeber “Unterhalt SPEZIAL                                            - Informationen, Gesetze, Urteile, Brechnungen und Formulare  - 
Jubiläumsaktion
*****
 Rechner Ehegattenunterhalt    Rechner Kindesunterhalt  Rechner Elternunterhalt