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Unterhalt für volljährige Kinder Bei volljährigen Kindern wird das Einkommen beider Elternteile zur Unterhaltsberechnung herangezogen. Jeder Elternteil haftet anteilig für den Unterhalt des Kindes. Anteilig bedeutet, im Verhältnis zum Einkommen. Für volljährige Kinder mit eigenem Haushalt wird  ein Unterhaltsbedarf in Höhe von 735 €  angesetzt. Bei erhöhtem Bedarf kann der Betrag auch höher ausfallen. Verdient die Mutter nur 1/3 des Einkommens vom Vater, muss sie auch nur 1/3 von 735 Euro an Unterhalt für das volljährige Kind mit eigenem Haushalt zahlen. Erhält das Kind das Kindergeld selbst, wird vorher von den 735 Euro noch das Kindergeld abgezogen und dann erst der Unterhaltsanspruch berechnet. Auf den Unterhaltsbedarf werden Einkünfte des Kindes, auch das Kindergeld, BAföG-Darlehen und Ausbildungsvergütung (gekürzt um ausbildungsbedingte Aufwendungen: Pauschale 90 €) angerechnet. Beispiel: Hat das volljährige Kind laut Düsseldorfer Tabelle einen Unterhaltsanspruch von 500 Euro und Ausbildungsbeihilfe von 300 Euro, dann besteht nur noch Anspruch auf Unterhalt in Höhe von 290 Euro.  300 Euro minus 90 Euro sind 210 Euro. 500 Euro minus 210 Euro- bleiben 290 Euro.                                                                                                                   Mit Vollendung des 18. Lebensjahres erlischt das elterliche Sorgerecht. Das volljährige Kind muss selbst für die Durchsetzung seiner Unterhaltsansprüche sorgen.  Aber Mutter und Vater bleiben dennoch solange unterhaltspflichtig, wie das Kind noch in Ausbildung ist.  Ab dem 18. Geburtstag des Kindes sind beide Eltern barunterhaltspflichtig. Der Volljährige hat gegen seine Eltern den Anspruch, eine angemessene Ausbildung zu erhalten (§ 1610 Abs. 2 BGB). Unterhaltsansprüche  haben auch Kinder, die bereits  bis 21 Jahre sind und die  sich noch in einer allgemeinen Schulausbildung befinden und im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und unverheiratet sind.  Betreut ein Elternteil ein minderjähriges Kind, ist er in der Regel nicht zugleich verpflichtet, zum Barunterhalt des Kindes beizutragen. Das ist Sache des anderen Elternteils. Ausnahmsweise kann den betreuenden Elternteil aber eine gesteigerte Unterhaltspflicht dahingehend treffen, dass er zugleich noch Barunterhalt zu leisten hat, wenn seine Einkünfte bedeutend höher als die des anderen sind. Urteil des OLG Hamm Der betreuenden Elternteil leitstet seinen Unterhalt in dem er für Kleidung, Nahrung, Unterkunft usw. sorgt. Der andere Elternteil sorgt mit seinem Unterhalt dafür, dass genau für diese Dinge qualitativ mehr geboten werden kann. Auch die Mutter, bei der das Kind lebt, muss für den Unterhalt ihres Kindes sorgen. Nicht nur der Vater. Es sei denn die Mutter hat gar kein Einkommen. Das Kindergeld kann an Volljährige ausgezahlt werden, wird dann aber in voller Höhe auf den Bedarf angerechnet!!!                                                                         Sind volljährige Kinder verheiratet, so ist vorrangig der Ehegatte unterhaltspflichtig. Auch volljährige Kinder haben noch einen Anspruch auf Unterhalt, wenn sie sich noch in der Ausbildung befinden. “Bei volljährigen Kindern ist das Kindergeld vollständig auf den sich aus der Düsseldorfer Tabelle ergebenden Kindesunterhalt anzurechnen.” Es besteht keine Unterhaltsverpflichtung, wenn das Kind auf Weltreise geht oder als Au-pair im Ausland arbeitet. Denn dabei handelt es sich nicht um eine Ausbildung. Falls die Eltern noch damit rechnen mussten, dass das Kind nach der Reise eine Ausbildung oder ein Studium beginnt, die Unterhalspflicht nach dem Auslandsaufenthalt weiterbestehen. Mit der Volljährigkeit des Kindes müssen grundsätzlich beide Elternteile zahlen. Das gilt auch für denjenigen Elternteil, bei dem das Kind lebt. Dieser Elternteil kann kann nicht einfach sagen, er sorgt ja für Kleidung, Essen und Unterkunft. Aber es kann mit dem Barunterhalt verrechnet werden. Wohnt das Kind zum Beispiel noch bei der Mutter und müsste sie dem volljährigen Kind 250 Euro Unterhalt zahlen, während die Gewährung von Wohnung und Verpflegung einen Gegenwert von 100 Euro haben, müsste die Mutter, dem Kind noch 150 Euro in bar zahlen. Wenn volljährige Kinder noch zu Hause wohnen, können sie keinen Barunterhalt verlangen, wenn die Eltern für Wohnraum, Essen und Bekleidung  sorgen. Wohnt das vollährige Kind nicht mehr im Elternhaus, müssen beide Elternteile ihren anteiligen Unterhalt direkt an das Kind zahlen. Wohnt das Kind nur bei einem Elternteil, muss der andere Elternteil den Unterhalt auch direkt an das Kind zahlen. Der betreuende Elternteil kann nicht verlangen, dass das Geld auf sein Konto überwiesen wird. Es sei denn, das Kind ist damit einverstanden und der betreuende Elternteil zahlt dem Kind das Geld dann auch in bar aus. Ein volljähriges Kind, das bei seiner Oma lebt und von dieser auch versorgt wird, hat trotzdem Anspruch auf Unterhalt des Vaters. Wenn die Oma das Kind freiwillig versorgt und Unterkunft gewährt, hat das keinen Einfluss auf den Unterhaltsanspruch des Kindes. Das Gericht erkannte die Lebenssituation des Kindes so an, als würde es bei einem Elternteil leben. Es handelte sich um freiwillige Leistungen der Oma und deswegen ist der Vater auch weiterhin unterhaltspflichtig. Ä. a. Oberlandesgericht Hamm,
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