Egal, ob die beiden Elternteile mal miteinander verheiratet waren oder nicht, dem betreuenden Elternteil kann nicht pauschal zugemutet werden, ab dem vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes wieder Vollzeit arbeiten zu geben. Auszug Bundesgerichtshof. (Deswegen muss der Kindesvater auch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen, wenn die Eltern nicht verheiratet waren. Außerdem ist es auch nicht die Aufgabe des Staates für den Unterhalt des Kindes zu sorgen, wenn der Kindesvater zahlungsfähig ist. Kindesunterhalt  Eltern haben das Recht und die Pflicht, für die Erziehung und Pflege der Kinder zu sorgen. Solange die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam im Haushalt leben, müssen sich die Eltern diese Aufgaben teilen. Das ändert sich aber wenn sich die Eltern trennen. (Denn, dann hat der Elternteil meistens nicht mehr die Pflicht aber das Recht gemeinsam für das Kind zu sorgen. Hier kommt es dann darauf an, wie das Sorgerecht aufgeteilt wird. Wie lange muss Kindesunterhalt gezahlt werden? Nach § 1615 BGB erlischt der Unterhaltsanspruch für Kindesunterhalt: mit dem Tode des Kindes oder mit dem Tode des zum Unterhalt Verpflichteten.  Die Verpflichtung zur Zahlung von Unterhalt geht nicht auf die Erben des Zahlungsverpflichteten über. Der Unterhaltsanspruch erlischt, wenn das Kind nicht mehr bedürftig ist. Die Unterhaltspflicht läuft weiter, bis das Kind eine angemessene Berufsausbildung abgeschlossen hat (§ 1610 II BGB). Bei behinderten oder dauernd pflegebedürftigen Kindern kann die Unterhaltspflicht auch ein Leben lang andauern. Kinder haben solange Anspruch auf Kindesunterhalt, bis sie eine eigene Lebensstellung erreicht haben. Das betrifft auch eine  angemessene Ausbildung. Dabei sind die Begabungen und Fähigkeiten des Kindes zu verfolgen, um die Ausbildung innerhalb angemessener und üblicher Dauer zu beenden. Der Unterhalt ist so lange zu zahlen bis das Kind eine gefestigte Lebensstellung erlangt hat. Altersgrenzen sind  zunächst nicht vorgesehen. Im Normalfall ist vom Unterhaltspflichtigen Unterhalt für die erste Berufsausbildung zu zahlen. Eine zweite Ausbildung ist nur in Ausnahmefällen zu finanzieren. Im Normalfall besteht der Unterhaltsanspruch des Kindes bis zum Ausbildungsabschluss in einem Beruf. Grundsätzlich muss auch ein Studium nach dem Abitur finanziert werden. Wenn das Kind seine Ausbildung oder sein Studium endgültig abbricht, entfällt die Unterhaltspflicht sofort. Wenn zwei Ausbildungen ohne sachlichen Grund abgebrochen werden, muss kein Ausbildungsunterhalt mehr geleistet werden. Bei Krankheit oder Schwangerschaft gilt das nicht. Auch zwischen Abitur und Studienbeginn muss Unterhalt gezahlt werden. Das Kind muss sich erholen, orientieren und auf das Studium vorbereiten können. Länger als 6 Monate werden aber nur in Ausnahmefällen anerkannt. Unterhalt für den Expartner Wie lange bekommt man Unterhalt? / Wie lange muss man Unterhalt zahlen? Es kann sein, dass für immer bis ans Lebensende Unterhalt gezahlt werden muss - auch wenn der Expartner schon in Rente ist. Wie lange Sie verheiratet waren oder wer "Schluss" gemacht hat, spielt meistens keine Rolle. Im Normalfall besteht Anspruch auf Kindesunterhalt bis zum Ausbildungsabschluss in einem Beruf. Der Kindesunterhalt soll nur der Finanzierung des Lebensbedarfs des Kindes zugute kommen und nicht einem Elternteil. (um dessen Bedürfnisse zu befriedigen) Unterhalt zahlen, wie lange? Ehegattenunterhalt und Trennungsunterhalt Wie lange man verheiratet war, spielt keine Rolle.  Der Unterhaltsanspruch endet, wenn der Unterhaltsberechtigte wieder heiratet oder wenn er mehrere Jahre in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelebt hat.  Seit  2008 gibt es die Möglichkeit der Befristung oder Begrenzung des Unterhaltes. Dann wird der Unterhalt für eine bestimmte Höhe und für eine bestimmte Zeit gezahlt. Entscheidend sind dann auch die Dauer der Ehe, die Erwerbstätigkeit und auch die Kinderbetreuung. Bei langer Kinderbetreuung sind meistens Nachteile für den Betreuenden zu erwarten. (Beispielsweise, es wird so schnell in dieser befristeten Zeit keine Tätigkeit gefunden.) Dann muss Unterhalt eventuell auch für einen längeren Zeitraum gezahlt werden. (Die Einkommensverhältnisse und Lebensumstände müssen auf Antrag dann neu geprüft werden. Entscheidend ist auch, ob der Unterhaltsberechtigte sog. „ehebedingte Nachteile“ hat, also  am Ende der Ehe finanziell schlechter dasteht als am Anfang der Ehe.) Unterhalt muss aber nicht immer in gleichbleibender Höhe gezahlt werden. Der Unterhalt muss angepasst werden, wenn sich das Einkommen des Unterhaltspflichtigen ändert, oder der Unterhaltsberechtigte eigenes Einkommen hat. (Zu beachten ist hierbei, dass der Unterhalt nur nach Aufforderung oder Änderung eines Unterhaltsurteils geändert wird. Das passiert nicht automatisch.) Wenn ein Unterhaltsbedürftiger früher nicht gearbeitet hat und jetzt auch nicht, dann hat er  keinen Nachteil und auch keinen Unterhaltsanspruch. Ebenso, wenn das Einkommen jetzt und früher gleichhoch war/ist. “Bei mehreren unterhaltspflichtigen Vätern haften diese anteilig für den durch die Betreuung der Kinder bedingten  Mehrbedarf der Mutter. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen, die maßgeblich  durch die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Ehegatten bestimmt werden. Es kommt nicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des nichtehelichen Vaters an.  Bundesgerichtshof. (Das gilt natürlich nur, wenn der nichteheliche Vater auch zahlungsfähig ist und Einkommen hat.) Nach der Unterhaltsrechtsreform stehen der geschiedene und der jetzige Ehepartner im Rang gleich (§ 1609 Nr. 3 BGB, Ausnahmen bei Kinderbetreuung und Ehen von langer Dauer, vgl.§ 1609 Nr. 2 BGB), so dass  im Grundsatz beiden ein gleich hoher Unterhaltsbedarf zusteht.
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