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Unterhaltstitel vom Jugendamt Kindesunterhalt zahlen, wie lange Unterhalt für nichteheliches Kind Düsseldorfer Tabelle Anrechnung Ausbildungsvergütung Kindesunterhalt Sonderkosten Kindergeld volljährige Kinder Unterhalt und Freibeträge Anrechnung von Nebeneinkommen Anspruch auf Auskunft Einkommen Namensänderung Kind Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Arbeitspflicht für Mütter Anrechnung Urlaubsgeld Anspruch Vater bekanntgeben Aufstockungsunterhalt Aufenthaltsbestimmungsrecht Elternunterhalt Selbstbehalt Ehegattenunterhalt Freibeträge Ehegattenunterhalt neuer Partner Verzicht auf Unterhalt Beweislast wegen Arbeitssuche Rangfolge beim Unterhalt Unterhalt für Studenten wenn der Unterhalt nicht gezahlt wird Anrechnung Schulden auf Unterhalt Unterhalt für volljährige Kinder Barunterhalt zahlen Unterhalt für die Vergangenheit Unterhaltsvorschuss gemeinsames Sorgerecht Umgangsrecht mit Kind Scheidung und Trennungsjahr Versorgungsausgleich Ehevertrag mit Zugewinnausgleich Gütergemeinschaft  in der Ehe Scheidung, wer bekommt die gemeinsame Wohnung Wohnvorteil beim Kindesunerhalt berechnen Wer muss die Miete nach der Trennung zahlen Wer bekommt das Auto nach der Scheidung Haushaltsaufteilung nach Scheidung Vaterschaftsklage, Vaterschaft anfechten Aufsichtspflicht vernachlässigt Unterhalt und Hartz 4 Unterhalt nach Abbruch Ausbildung Unterhalt Umgangskosten alleiniges Sorgerecht

Wohnt das volljährige Kind im eigenen Haushalt und ist

unverheiratet, muss jeder Elternteil 367 Euro an das Kind

zahlen, wenn diese gleich verdienen.

Ansonsten wird der Kindesunterhalt im Verhältnis des Einkommens aufgeteilt. Jeder Elternteil schuldet aber höchstens den Unterhalt, der nach der Düsseldorfer Tabelle berechnet würde, wenn er alleine Unterhalt nach seinem Einkommen zahlen würde. Wohnt das Kind noch bei der Mutter, kann der Naturalunterhalt mit dem Barunterhalt  verrechnet werden. (Miete, Kost) Das volljährige Kind kann keinen Barunterhalt von der Mutter verlangen, wenn es dort zur Miete wohnt und verpflegt wird. Es kann also nicht verlangen, dass die Mutter, das Unterhaltsgeld direkt an das Kind auszahlt.

Mit Eintritt der Volljährigkeit ändert sich, dass volljährige Kinder jetzt einen

Barunterhaltsanspruch gegenüber beiden Elternteilen haben, denn der bis dahin

geleistete Betreuungsunterhalt wandelt sich in Barunterhalt um.

“Ist gegenüber einer volljährigen Halbwaise, die bei einem Stiefelternteil lebt, der das Kindergeld bezieht, der leibliche Elternteil allein barunterhaltspflichtig, dann ist das Kindergeld insgesamt bedarfsdeckend anzurechnen.” OLG Koblenz “ Bei umfangreichem Aufenthalt des Kindes beim nichtsorgeberechtigten Elternteil (Aufenthaltsbestimmungsrecht) ist der Barunterhaltsbedarf aufgrund der Ersparnisse des sorgeberechtigten Elternteils zu kürzen. OLG Hamm (Hält sich beispielsweise ein Kind überwiegend beim Vater auf, obwohl die Mutter das Sorgerecht hat, muss die Mutter weniger Barunterhalt an das Kind leisten, da das Kind auch weniger bei der Mutter verbraucht hat (Kost usw.) Üblicherweise lebt das Kind hauptsächlich bei einem Elternteil, während der andere Elternteil das Umgangsrecht ausübt.

In diesem Fall muss nur derjenige Elternteil den vollen Barunterhalt zahlen, bei dem das

Kind nicht lebt.

Dass der Vater während dieser Tage die Kinder versorgt und z.B.die Lebensmittel für sie kauft, ist bereits in  den Unterhaltsbeträgen der Düsseldorfer Tabelle berücksichtigt. Oft kommt es aber vor, dass sich ein Kind abwechselnd bei beiden Elternteilen aufhält, z.B. einige Wochentage bei der Mutter und einige Wochentage beim Vater. Dann kann der umgangsberechtigte Elternteil den Barunterhalt eventuell teilweise kürzen. Und zwar um denjenigen Betrag, den der andere Elternteil durch die Mehr- Betreuung spart. Allerdings tritt eine Ersparnis oft nur im Bereich der Lebensmittelkosten ein. Viele andere Positionen, die auch aus dem Kindesunterhalt bezahlt werden, verringern sich durch einen längeren Aufenthalt der Kinder beim Vater nicht. Das gilt insbesondere für die anteiligen Mietkosten der Kinder, die bei der Mutter ja auch während des Aufenthalts beim Vater ungekürzt weiterlaufen.

Oder für Kleidung, Schulbedarf usw... Bei den Lebensmittelkosten tritt erst eine

Ersparnis ein, falls der Vater die Kinder mehr als vier Tage hat.

Normalerweise muss die Mutter die Kinder mit sämtlicher benötigten Kleidung ausstatten, auch wenn sie beim Vater sind. Kauft der Vater trotzdem Kleidung für die Kinder, z.B. für die Zeit in der sie bei ihm sind, so ist dies in der Regel freiwillig und entlastet nicht die Mutter. Kauft der Vater aber in Absprache mit der Mutter Kleidung und andere Sachen für die Kinder, so kann er diese Kosten vom Unterhalt abziehen. Kann nachgewiesen werden, dass derjenige Elternteil, bei dem das Kind wohnt, den Unterhalt anderweitig für sich verwendet, ist das ein gewichtiger Grund. dass der Unterhalt direkt an das Kind gezahlt werden müsste. In den meisten Fällen kann das aber nicht nachgewiesen werden.

Der sorgeberechtigte Elternteil, bei dem das Kind lebt, hat eben einen großen

Ermessensspielraum, was die Verwendung der Geldmittel angeht.

Der Unterhaltspflichtige, der den Barunterhalt zahlen muss, müsste nachweisbare Gründe angegeben können. Möglich wäre auch nur ein Teil als Barunterhalt geleistet zu leisten und den anderen Teil in Naturalien. Im Streitfall müsste ein Richter entscheiden.
Barunterhalt, wann Kindesunterhalt an das Kind gezahlt werden? Prinzipiell haben minderjährige Kinder keinen Anspruch , sich den Unterhalt in bar auszahlen zu lassen. Das Geld steht dem Elternteil zu, bei dem das Kind lebt. Dieser Elternteil muss das Geld aber für die Betreuung und den Lebensunterhalt des Kindes verwenden. In welcher Art und Weise der Unterhalt gezahlt werden soll, können Eltern bestimmen.  Befindet sich ein volljähriges, unverheiratetes Kind noch in der Ausbildung (Unterhalt und Anrechnung der Ausbildungsvergütung) können die Eltern bestimmen, dass das Kind bei ihnen wohnt, anstatt sich eine Mietwohnung zu nehmen. § 1612 Abs. 2 BGB (Das ist natürlich nur möglich, wenn sich die Ausbildungsstätte in der Nähe des Wohnortes befindet) Dabei wird die Barunterhaltspflicht nicht zur Hälfte, sondern anteilig nach Zahlungsfähigkeit zwischen den Eltern verteilt. Da kein Betreuungsunterhalt mehr geleistet werden kann, ist bei volljährigen Kindern (Unterhalt für volljährige Kinder) die Barunterhaltspflicht auf beide Eltern zu verteilen. (§ 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB).
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