Einen grundsätzlichen Anspruch auf Bezahlung haben Praktikanten nicht. Da die Bezahlung von Branche und Fachbereich sowie der Qualifikation des Studenten abhängig ist, gibt es keine Richtlinie für die Höhe des Gehalts. Ein Praktikumsvertrag ist kein Arbeitsvertrag im herkömmlichen Sinn. Er ist eher ein Ausbildungsvertrag und legt den Umfang des Praktikums fest. Praktikanten sind daher ebenso versichert wie Arbeitnehmer und Auszubildende: ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Höhe ihres Einkommens und unabhängig davon, wie lange das Praktikum dauert. Wenn man für das Praktikum keinerlei Geld bekommt (weder freie Verpflegung noch Fahrkosten), ist man nicht über den Arbeitgeber versichert. Dann ist die Krankenkasse selber zu zahlen.

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber auch Praktikanten bezahlen es gibt aber Ausnahmen:

- Es handelt sich um ein Pflichtpraktikum im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung. - Es handelt sich um ein Schnupperpraktikum, das nur einige Tage bzw. höchstens einige Wochen dauern darf. - Der Praktikant erhält Unterhaltsleistungen von der Agentur für Arbeit und nimmt an Fortbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen teil. Wird der Praktikant wie ein Arbeitnehmer behandelt, muss er auch eine Vergütung erhalten. Arbeitnehmer ist er, wenn er in die Arbeitsorganisation eingebunden wird und vollständig weisungsgebunden seinen Dienst verrichtet. Dann ist der Arbeitgeber zur Vergütung nach gesetzlichen Regeln (BGB oder Berufsbildungsgesetz) verpflichtet. Aus § 26 BBiG ergibt sich dann in Verbindung mit dem Bundesurlaubsgesetz auch der Urlaubsanspruch von mindestens zwei Werktagen pro Monat für Praktikanten. Während des Urlaubs und im Krankheitsfall erhalten nur Praktikanten in freiwilligen Praktikumsverhältnissen Ansprüche auf Vergütung bzw. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Der Praktikant kann das Praktikum noch während der Probezeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist ordentlich kündigen. Danach beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen. Am Ende des Praktikums ist der Praktikumsgeber verpflichtet, dem Praktikanten ein schriftliches Zeugnis auszustellen.
Praktikantenvertrag Inhalt: · Vereinbarter Einsatzbereich · Arbeitszeit · Dauer des Praktikums · Eventuelle Urlaubsansprüche (bei längeren Praktika üblich) · Gehalt. BAföG-Bezieher müssen ihr Praktikanten-Entgelt als Einkommen melden. Für Studierende an Hochschulen gibt es Freibeträge, die anrechnungsfrei dazuverdient werden dürfen, aber nicht sehr hoch sind. Alles, was darüber hinaus geht, wird als Einkommen angerechnet und der BAföG-Betrag entsprechend reduziert.
Arbeitsvertrag Pratikant PDF Word
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AMK Internetservice / Stuttgart
Dieser Arbeitsvertrag für einen Praktikanten muss nur noch um die persönlichen Angaben ergänzt werden. Das Formular erhalten Sie in Word und im PDF Format.
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Einen grundsätzlichen Anspruch auf Bezahlung haben Praktikanten nicht. Da die Bezahlung von Branche und Fachbereich sowie der Qualifikation des Studenten abhängig ist, gibt es keine Richtlinie für die Höhe des Gehalts. Ein Praktikumsvertrag ist kein Arbeitsvertrag im herkömmlichen Sinn. Er ist eher ein Ausbildungsvertrag und legt den Umfang des Praktikums fest. Praktikanten sind daher ebenso versichert wie Arbeitnehmer und Auszubildende: ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Höhe ihres Einkommens und unabhängig davon, wie lange das Praktikum dauert. Wenn man für das Praktikum keinerlei Geld bekommt (weder freie Verpflegung noch Fahrkosten), ist man nicht über den Arbeitgeber versichert. Dann ist die Krankenkasse selber zu zahlen.

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber auch

Praktikanten bezahlen es gibt aber

Ausnahmen:

- Es handelt sich um ein Pflichtpraktikum im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung. - Es handelt sich um ein Schnupperpraktikum, das nur einige Tage bzw. höchstens einige Wochen dauern darf. - Der Praktikant erhält Unterhaltsleistungen von der Agentur für Arbeit und nimmt an Fortbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen teil. Wird der Praktikant wie ein Arbeitnehmer behandelt, muss er auch eine Vergütung erhalten. Arbeitnehmer ist er, wenn er in die Arbeitsorganisation eingebunden wird und vollständig weisungsgebunden seinen Dienst verrichtet. Dann ist der Arbeitgeber zur Vergütung nach gesetzlichen Regeln (BGB oder Berufsbildungsgesetz) verpflichtet. Aus § 26 BBiG ergibt sich dann in Verbindung mit dem Bundesurlaubsgesetz auch der Urlaubsanspruch von mindestens zwei Werktagen pro Monat für Praktikanten. Während des Urlaubs und im Krankheitsfall erhalten nur Praktikanten in freiwilligen Praktikumsverhältnissen Ansprüche auf Vergütung bzw. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Der Praktikant kann das Praktikum noch während der Probezeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist ordentlich kündigen. Danach beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen. Am Ende des Praktikums ist der Praktikumsgeber verpflichtet, dem Praktikanten ein schriftliches Zeugnis auszustellen.
Praktikantenvertrag Inhalt: · Vereinbarter Einsatzbereich · Arbeitszeit · Dauer des Praktikums · Eventuelle Urlaubsansprüche (bei längeren Praktika üblich) · Gehalt. BAföG-Bezieher müssen ihr Praktikanten- Entgelt als Einkommen melden. Für Studierende an Hochschulen gibt es Freibeträge, die anrechnungsfrei dazuverdient werden dürfen, aber nicht sehr hoch sind. Alles, was darüber hinaus geht, wird als Einkommen angerechnet und der BAföG-Betrag entsprechend reduziert.
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Dieser Arbeitsvertrag für einen Praktikanten muss nur noch um die persönlichen Angaben ergänzt werden. Das Formular erhalten Sie in Word und im PDF Format.
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