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                                                                             neu im Arbeitsrecht neues Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) - seit dem 6. Januar 2018 dürfen Angestellte in großen Unternehmen genaue Infos über Gehälter in ihrem Betrieb fordern. Der Arbeitgeber veröffentlicht aber auf Nachfrage nicht das Entgelt einzelner Kolleginnen und Kollegen, sondern nur einen Mittelwert, der sich aus dem Entgelt von mindestens sechs Beschäftigten des jeweils anderen Geschlechts errechnet. Erfragt werden können das durchschnittliche Bruttoentgelt und Leistungszulagen. Das Gesetz gilt  nur in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Die Auskunft kann alle zwei Jahre Auskunft verlangt werden. Dieser Anspruch gilt auch für Angestellte und Beamte des Bundes. Nicht aber für Beamte der Länder und Kommunen. - Seit  2017 müssen Unternehmen Leiharbeiter nach eineinhalb Jahren fest einstellen. Allerdings können Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen eine abweichende Regelung beinhalten. Nach neun Monaten müssen Leiharbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie die Stammbelegschaft. Außerdem dürfen Leiharbeiter bei Streiks nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden. - Arbeitnehmer erhalten seit dem 1. Januar 2017 einen Mindeststundenlohn von 8,84 Euro die Stunde. - Höhere Mindeslöhne ab 2018 im Elektrohandwerk: seit 1. Januar 2018: bundeseinheitlich 10,95 Euro  Gebäudereiniger-Handwerk:  10, 30 Euro im Westen und 9,55 Euro im Osten. - Rückkehr von Vollzeit in Teilzeit ist ein neues Gesetz Ab dem 1. Januar 2019 ist das möglich.  Voraussetzung: Man arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern. Kleinstunternehmen sind von den neuen Regelungen nicht betroffen und auch Mittelständler mit 45 bis 200 Angestellten müssen diesen Anspruch nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren.  neu im Unterhaltsrecht Die Reform zum Unterhaltsvorschussgesetz 2017 ist am 18.8.2017 rückwirkend zum 1.7.2017 in Kraft getreten.     für Kinder von 0 bis 5 Jahre 150 Euro für Kinder von 6 bis 11 Jahre 201 Euro und jetzt seit Juli 2017 auch für Kinder von 12- bis 17 Jahren 268 Euro. - Ein Gesetz über den Führerscheinentzug bei zahlungsunwilligen Unterhaltspflichtigen gibt es in Deutschland noch nicht. - Die Schutzfrist für werdene Mütter von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes gilt künftig auch für Schülerinnen und Studentinnen. Sie sind in dieser Zeit von Pflichtveranstaltungen befreit. Schuldrecht- (neue Freibeträge Prozesskosten und Verfahrenskosten) Mit Wirkung zum 01.01.2018 ist die Anpassung der PKH-Freibeträge erfolgt. Die PKH- Bekanntmachung 2018 des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz ist im Bundesgesetzblatt vom 22.12.2017 veröffentlicht (BGBl. 2017, 4012) . Einkommensfreibetrag:  481 € für Jugendliche von Beginn des 15. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres  =  364 € Unterhaltsfreibetrag für Kinder von Beginn des siebten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (6 bis 13 Jahre) = 339 € Unterhaltsfreibetrag für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (bis 5 Jahre)= 275 €      Hartz 4  Neuigkeiten - Bei wechselseitiger hälftiger Betreuung von Kindern temporärer Bedarfsgemeinschaften erfolgt eine hälftige Zuordnung (und Leistungsbewilligung). Bei hälftiger Betreuung in temporären Bedarfsgemeinschaften werden Einkommen und Vermögen des Kindes jeweils hälftig bei jeder Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. Bei hälftiger Betreuung der Eltern wird dem Kind der halbe monatliche Regelsatz zuerkannt. - Sofern keine Aufrechnung oder Sanktion erfolgt, kann ein ALG II Bezieher jeden 4. Monat einen Vorschuss i.H.v. 100 Euro auf das ALG II des Folgemonats erhalten.  neu im Erbrecht Wer möchte, dass das Erbrecht des Landes angewandt wird, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, muss das ausdrücklich im Testament festlegen. Lebt also beispielsweise ein Deutscher in Frankreich und möchte, dass deutsches Erbrecht im Erbfall angewendet wird, so muss das klar aus dem letzten Willen hervorgehen. Finanzen - Seit 2018 gilt eine längere Abgabefrist für die Steuererklärung. Diese muss dann erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (für die Steuererklärung 2018 also bis zum 31. Juli 2019) beim Finanzamt eingehen. - der 500-Euro-Schein wurde abgeschafft - Der Grundfreibetrag ist auf 9000 Euro gestiegen Auto - Neue Pkw-Modelle müssen ab 2018 mit einem automatischen Notrufsystem ausgerüstet sein. Rente Ab 1. Juli 2018 wird der Rentenwert Ost in sieben Schritten an den im Westen geltenden Rentenwert angeglichen. Dies regelt das Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz. Ab 2025 wird die Rente dann in ganz Deutschland einheitlich berechnet.
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***neu im Mutterschutz***mehr Transparenz bei der Lohnzahlung** höhere Steuerfreibeträge**höhere Erwerbesminderungsrente***