neues Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) Seit dem 6. Januar 2018 dürfen Angestellte in großen Unternehmen genaue Infos über Gehälter in ihrem Betrieb fordern. Der Arbeitgeber veröffentlicht aber auf Nachfrage nicht das Entgelt einzelner Kollegen, sondern nur einen Mittelwert, der sich aus dem Entgelt von mindestens sechs Beschäftigten des jeweils anderen Geschlechts errechnet….

Mindestlohn 2022

im Elektrohandwerk: 2022/ 12,90 Euro DachdeckerhandwerK: 2022/ 13 Euro Rückkehr von Vollzeit in Teilzeit ist ein neues Gesetz Seit dem 1. Januar 2019 ist das möglich. Voraussetzung: Man arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern. Kleinstunternehmen sind von den neuen Regelungen nicht betroffen und auch Mittelständler mit 45 bis 200 Angestellten müssen diesen Anspruch nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren.

Krankenkassen: Geringere Beiträge für Selbständige

Seit dem 1. Januar 2019 soll das fiktive Mindesteinkommen auf 1 142 Euro im Monat und damit der zu zahlende Beitrag auf rund 200 Euro halbiert werden. Das neue Mindesteinkommen liegt deutlich unter der bisherigen Grenze für Härtefälle und Existenzgründer, die damit überflüssig wird. Die Versicherungsgrenze für private Krankenkassen steigt auf 60.750 Euro. Ab diesem Verdienst kann man sich privat versichern. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung beträgt jetzt 2,4 Prozent des Bruttoeinkommens – Dafür steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent. Kinderlose müssen 3,3 Prozent bezahlen. In der Krankenversicherung gilt wieder die Parität. Seit dem 1. Juli 2019 können Beschäftigte mit sogenannten Midijobs bis zu 1300 Euro statt bisher maximal 850 Euro verdienen.
Corona: ……..Aufstockung des Kurzarbeitergelds ab dem 4. Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 8. Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern), Bis Ende März 2022. Grundsätzlich muss ein Arbeitnehmer weder dem Arbeitgeber noch seinen Kollegen Auskunft über seine Krankheiten geben. Er hat auch kein Recht darauf, zu erfahren, wo und wie seine Mitarbeiter ihre Freizeit verbringen, um daraus schließen zu können, ob diese sich infiziert haben könnten. Ein negatives Testergebnis muss der Arbeitnehmer nicht von sich aus dem Arbeitgeber mitteilen. Wer auf Anweisung in Quarantäne muss, erhält trotzdem Geldleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Der Arbeitgeber zahlt bis zu 6 Wochen die Vergütung. Er kann dann einen Erstattungsanspruch gegenüber der zuständigen Behörde geltend machen. . Der Arbeitgeber darf vom Arbeitnehmer nicht ohne Grund einen Corona-Test verlangen. Eine außerordentliche und fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses aufgrund des Coronavirus ist nicht zulässig.
Mutterschutzgesetz: Mütter von Kindern mit Behinderung dürfen vier Wochen länger also insgesamt zwölf Wochen Mutterschutz nach der Geburt erhalten und es wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt. Das gilt für folgende Personen gelten: Frauen in betrieblicher Berufsbildung und Praktikantinnen im Sinne von § 26 des Berufs-bildungsgesetzes Frauen mit Behinderung, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt sind Frauen, die als Entwicklungshelferinnen tätig sind Frauen, die als Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz beschäftigt sind Frauen, die als Mitglieder einer geistlichen Genossenschaft, Diakonissen oder Angehörige einer ähnlichen Gemeinschaft auf einer Planstelle oder aufgrund eines Gestellungsvertrags für diese tätig werden, auch während der Zeit ihrer dortigen außerschulischen Ausbildung Frauen, die in Heimarbeit beschäftigt sind Arbeitnehmerähnliche Selbstständige Schülerinnen und Studentinnen unter bestimmten Voraussetzungen, besonders soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt.
Im Jahr 2022 steigt der Mindestlohn gleich zweimal: Zum 1. Januar 2022 wird er auf 9,82 und zum 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro angehoben. Der Mindestlohn wird zum Oktober 2022 auf 12 Euro pro Stunde angehoben. 2022 wird der Grundfreibetrag auf 9.948 Euro erhöht. Midijobber dürfen seit Juli 2019 bis zu 1.300 Euro verdienen. Die bisher geltende Gleitzone für die Sozialversicherungsbeiträge von Midijobbern wird zum Übergangsbereich. Wer zwischen 450,01 und 1.300 Euro verdient, zahlt dann auch weiterhin reduzierte Rentenbeiträge, kann aber dennoch die vollen Rentenansprüche erwerben.

Änderungen für 2022

Arbeitgeber müssen künftig angeben, wie der Midijobber für die Dauer der Beschäftigung krankenversichert ist. - Unternehmen müssen Leiharbeiter nach eineinhalb Jahren fest einstellen. Allerdings können Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen eine abweichende Regelung beinhalten. Nach neun Monaten müssen Leiharbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie die Angestellten des Betriebes, in dem sie eingesetzt sind. Außerdem dürfen Leiharbeiter bei Streiks nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden.
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neues Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) Seit dem 6. Januar 2018 dürfen Angestellte in großen Unternehmen genaue Infos über Gehälter in ihrem Betrieb fordern. Der Arbeitgeber veröffentlicht aber auf Nachfrage nicht das Entgelt einzelner Kollegen, sondern nur einen Mittelwert, der sich aus dem Entgelt von mindestens sechs Beschäftigten des jeweils anderen Geschlechts errechnet….

Mindestlohn 2022

im Elektrohandwerk: 2022/ 12,90 Euro DachdeckerhandwerK: 2022/ 13 Euro Rückkehr von Vollzeit in Teilzeit ist ein neues Gesetz Seit dem 1. Januar 2019 ist das möglich. Voraussetzung: Man arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern. Kleinstunternehmen sind von den neuen Regelungen nicht betroffen und auch Mittelständler mit 45 bis 200 Angestellten müssen diesen Anspruch nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren.

Krankenkassen: Geringere Beiträge für

Selbständige

Seit dem 1. Januar 2019 soll das fiktive Mindesteinkommen auf 1 142 Euro im Monat und damit der zu zahlende Beitrag auf rund 200 Euro halbiert werden. Das neue Mindesteinkommen liegt deutlich unter der bisherigen Grenze für Härtefälle und Existenzgründer, die damit überflüssig wird. Die Versicherungsgrenze für private Krankenkassen steigt auf 60.750 Euro. Ab diesem Verdienst kann man sich privat versichern. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung beträgt jetzt 2,4 Prozent des Bruttoeinkommens – Dafür steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent. Kinderlose müssen 3,3 Prozent bezahlen. In der Krankenversicherung gilt wieder die Parität. Seit dem 1. Juli 2019 können Beschäftigte mit sogenannten Midijobs bis zu 1300 Euro statt bisher maximal 850 Euro verdienen.
Corona: ……..Aufstockung des Kurzarbeitergelds ab dem 4. Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 8. Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern), Bis Ende März 2022. Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr dazuverdienen - bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens. Die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld ist für Betriebe, die mit der Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2020 begonnen haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert worden. Grundsätzlich muss ein Arbeitnehmer weder dem Arbeitgeber noch seinen Kollegen Auskunft über seine Krankheiten geben. Er hat auch kein Recht darauf, zu erfahren, wo und wie seine Mitarbeiter ihre Freizeit verbringen, um daraus schließen zu können, ob diese sich infiziert haben könnten. Ein negatives Testergebnis muss der Arbeitnehmer nicht von sich aus dem Arbeitgeber mitteilen. Wer auf Anweisung in Quarantäne muss, erhält trotzdem Geldleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Der Arbeitgeber zahlt bis zu 6 Wochen die Vergütung. Er kann dann einen Erstattungsanspruch gegenüber der zuständigen Behörde geltend machen. . Der Arbeitgeber darf vom Arbeitnehmer nicht ohne Grund einen Corona-Test verlangen. Eine außerordentliche und fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses aufgrund des Coronavirus ist nicht zulässig. Im Jahr 2022 steigt der Mindestlohn gleich zweimal: Zum 1. Januar 2022 wird er auf 9,82 und zum 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro angehoben. Der Mindestlohn wird zum Oktober 2022 auf 12 Euro pro Stunde angehoben. 2022 wird der Grundfreibetrag auf 9.948 Euro erhöht. Midijobber dürfen seit Juli 2019 bis zu 1.300 Euro verdienen. Die bisher geltende Gleitzone für die Sozialversicherungsbeiträge von Midijobbern wird zum Übergangsbereich. Wer zwischen 450,01 und 1.300 Euro verdient, zahlt dann auch weiterhin reduzierte Rentenbeiträge, kann aber dennoch die vollen Rentenansprüche erwerben. Änderungen für 2022 Arbeitgeber müssen künftig angeben, wie der Midijobber für die Dauer der Beschäftigung krankenversichert ist. - - Unternehmen müssen Leiharbeiter nach eineinhalb Jahren fest einstellen. Allerdings können Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen eine abweichende Regelung beinhalten. Nach neun Monaten müssen Leiharbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie die Angestellten des Betriebes, in dem sie eingesetzt sind. Außerdem dürfen Leiharbeiter bei Streiks nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden. Mutterschutzgesetz: Mütter von Kindern mit Behinderung dürfen vier Wochen länger also insgesamt zwölf Wochen Mutterschutz nach der Geburt erhalten und es wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt. Das gilt für folgende Personen gelten: • Frauen in betrieblicher Berufsbildung und Praktikantinnen im Sinne von § 26 des Berufs- bildungsgesetzes • Frauen mit Behinderung, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt sind • Frauen, die als Entwicklungshelferinnen tätig sind • Frauen, die als Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz beschäftigt sind • Frauen, die als Mitglieder einer geistlichen Genossenschaft, Diakonissen oder Angehörige einer ähnlichen Gemeinschaft auf einer Planstelle oder aufgrund eines Gestellungsvertrags für diese tätig werden, auch während der Zeit ihrer dortigen außerschulischen Ausbildung • Frauen, die in Heimarbeit beschäftigt sind • Arbeitnehmerähnliche Selbstständige • Schülerinnen und Studentinnen unter bestimmten Voraussetzungen, besonders soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt.
Grundsätzlich muss ein Arbeitnehmer weder dem Arbeitgeber noch seinen Kollegen Auskunft über seine Krankheiten geben. Er hat auch kein Recht darauf, zu erfahren, wo und wie seine Mitarbeiter ihre Freizeit verbringen, um daraus schließen zu können, ob diese sich infiziert haben könnten. Ein negatives Testergebnis muss der Arbeitnehmer nicht von sich aus dem Arbeitgeber mitteilen. Wer auf Anweisung in Quarantäne muss, erhält trotzdem Geldleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Der Arbeitgeber zahlt bis zu 6 Wochen die Vergütung. Er kann dann einen Erstattungsanspruch gegenüber der zuständigen Behörde geltend machen. . Der Arbeitgeber darf vom Arbeitnehmer nicht ohne Grund einen Corona-Test verlangen. Eine außerordentliche und fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses aufgrund des Coronavirus ist nicht zulässig.
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