Der Mindestlohn liegt jetzt bei 9,35 Euro pro Stunde Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung ist von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens gesunken – Dafür stieg aber der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent. Kinderlose müssen 3,3 Prozent bezahlen. Midijobber  dürfen seit Juli 2019  bis zu 1.300 Euro verdienen. Die bisher geltende Gleitzone für die Sozialversicherungsbeiträge von Midijobbern wird  zum Übergangsbereich. Wer zwischen 450,01 und 1.300 Euro verdient, zahlt dann auch weiterhin reduzierte Rentenbeiträge, kann aber dennoch die vollen Rentenansprüche erwerben. neues Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) - seit dem 6. Januar 2018 dürfen Angestellte in großen Unternehmen genaue Infos über Gehälter in ihrem Betrieb fordern. Der Arbeitgeber veröffentlicht aber auf Nachfrage nicht das Entgelt einzelner Kolleginnen und Kollegen, sondern nur einen Mittelwert, der sich aus dem Entgelt von mindestens sechs Beschäftigten des jeweils anderen Geschlechts errechnet. Erfragt werden können das durchschnittliche Bruttoentgelt und Leistungszulagen. Das Gesetz gilt  nur in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Die Auskunft kann alle zwei Jahre Auskunft verlangt werden. Dieser Anspruch gilt auch für Angestellte und Beamte des Bundes. Nicht aber für Beamte der Länder und Kommunen. - Seit  2017 müssen Unternehmen Leiharbeiter nach eineinhalb Jahren fest einstellen. Allerdings können Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen eine abweichende Regelung beinhalten. Nach neun Monaten müssen Leiharbeitnehmer den gleichen Lohn erhalten wie die Stammbelegschaft. Außerdem dürfen Leiharbeiter bei Streiks nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden. Der gesetzliche Mindestlohn stieg zum 1. Januar 2019 um 42 Cent und im Jahr darauf noch einmal um 16 Cent. Arbeitnehmer haben somit ab dem kommenden Jahr Anspruch auf einen Mindestlohn in Höhe von 9,19 Euro pro Stunde. im Elektrohandwerk: seit 1. Januar 2018: bundeseinheitlich 10,95 Euro  Gebäudereiniger-Handwerk:  10, 30 Euro im Westen und 9,55 Euro im Osten. - Der gesetzliche Mindestlohn stieg zum 1. Januar 2019 um 42 Cent und im Jahr darauf   noch einmal um 16 Cent. - Rückkehr von Vollzeit in Teilzeit ist ein neues Gesetz Seit dem 1. Januar 2019 ist das möglich.  Voraussetzung: Man arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern. Kleinstunternehmen sind von den neuen Regelungen nicht betroffen und auch Mittelständler mit 45 bis 200 Angestellten müssen diesen Anspruch nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren.

Krankenkassen: Geringere Beiträge für Selbständige

Seit dem 1. Januar 2019 soll das fiktive Mindest­einkommen auf 1 142 Euro im Monat und damit der zu zahlende Beitrag auf rund 200 Euro halbiert werden. Das neue Mindesteinkommen liegt deutlich unter der bisherigen Grenze für Härtefälle und Existenzgründer, die damit überflüssig wird. Die Versicherungsgrenze für private Krankenkassen steigt auf 60.750 Euro. Ab diesem Verdienst kann man sich privat versichern. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens – Dafür steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent. Kinderlose müssen 3,3 Prozent bezahlen. In der Krankenversicherung gilt wieder die Parität. Seit dem 1. Juli 2019 können Beschäftigte mit sogenannten Midijobs bis zu 1300 Euro statt bisher maximal 850 Euro verdienen. Mutterschutzgesetz: Mütter von Kindern mit Behinderung dürfen vier Wochen länger und damit insgesamt zwölf Wochen Mutterschutz nach der Geburt erhalten. Zudem wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt. Das Gesetz soll jetzt künftig auch für folgende Personen gelten: Frauen in betrieblicher Berufsbildung und Praktikantinnen im Sinne von § 26 des Berufs- bildungsgesetzes Frauen mit Behinderung, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt sind Frauen, die als Entwicklungshelferinnen tätig sind Frauen, die als Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz beschäftigt sind Frauen, die als Mitglieder einer geistlichen Genossenschaft, Diakonissen oder Angehörige einer ähnlichen Gemeinschaft auf einer Planstelle oder aufgrund eines Gestellungsvertrags für diese tätig werden, auch während der Zeit ihrer dortigen außerschulischen Ausbildung Frauen, die in Heimarbeit beschäftigt sind Arbeitnehmerähnliche Selbstständige Schülerinnen und Studentinnen unter bestimmten Voraussetzungen, besonders soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt. Künftig soll es keine Arbeitsverbote mehr gegen den Willen der Schwangeren geben. Auch die Möglichkeit der Sonntags- und Feiertagsarbeit wird erweitert, wenn die Betroffene das selbst möchte.
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