Personalakte, Recht auf Einsicht und Löschung eines Eintrages Fast alle Firmen führen Personalakten. Darin werden Stammdaten, Angaben über die berufliche Entwicklung und Einschätzungen über die Entwicklung der Fähigkeiten gesammelt. Es dürfen aber nicht heimlich Personalakten angelegt werden. Denn der Arbeitnehmer hat ein Recht seine geführte Personalakte einzusehen. Kleinere Firmen haben eher nur die Stammdaten der Arbeitnehmer gespeichert. Eine Personalakte enthält meistens: - Stammdaten - Beurteilungen - Zeugnisse - Lebenslauf - Bewerbungsfragebogen - Krankheitstage - Urlaubstage - auch Notizen über das Arbeitsverhalten - Beförderungen - Schulungen - Pfändungen usw. Der Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter darüber informieren, wann sie Einsicht in die Personalakte nehmen können. Und auch in welcher Räumlichkeit das möglich ist. Es ist aber nicht erlaubt, die Akten ohne Wissen des Arbeitgebers einzusehen oder gar herauszunehmen. Ansonsten dürfen direkte Vorgesetze, der Firmenchef und Geschäftsführer auch Einsicht in die Personalakte nehmen. Arbeitskollegen dürfen die Akten nicht einsehen. Negative Daten müssen nach spätestens 5 Jahren aus der Personalakte entfernt werden. Verlässt ein Arbeitnehmer das Unternehmen, wird die Akte auch noch eine zeitlang aufgehoben. Denn es muss damit gerechnet werden, dass der Arbeitnehmer noch ein Arbeitszeugnis anfordert. Soll ein Abmahnung in die Personalakte aufgenommen werden, muss der Arbeitnehmer vorher zum Vorfall angehört werden. Sonst hat die Abmahnung keine Wirkung. Denn es muss das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers geachtet werden und dafür ist es notwendig, dass auch er sich äußern darf. Löschung einer Abmahnung Abmahnungen müssen nach  2 bis 3 Jahren aus der Personalakte entfernt werden, wenn Arbeitnehmer das fordern. Personalakten müssen vertraulich behandelt werden. Außer der Grundakte kann es noch Teilakten oder Nebenakten geben. Zum Beispiel in der Lohnabrechnungsabteilung. Jeder Beschäftigte hat das Recht auf Einsichtnahme in seine vollständige Personalakte an dem Ort, wo sie hinterlegt ist. Um die Akte einsehen zu können, muss ein Termin mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbart werden.  “Auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses muss ein Arbeitgeber dem Ex- Mitarbeiter Einsicht in die Personalakte erlauben, wenn ein berechtigtes Interesse daran besteht. BAG, Az.: 9 AZR 573/09 "Hatte ein Arbeitnehmer erhebliche Alkoholprobleme, die er aber mit der Unterstützung des Arbeitgebers und durch die Teilnahme an einer Therapie wieder in den Griff bekommen hat, dürfen diese Fakten nicht offen in der Personalakte des Beschäftigten aufgenommen werden. Sind die Unterlagen für jeden Mitarbeiter der Personalabteilung einzusehen, besteht darin eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes. Ein Schriftwechsel darüber muss in einem geschlossenen, nur für den Abteilungsleiter zu öffnenden Brief aufbewahrt werden. (Hessisches Landesarbeitsgericht, 15 Sa 1235/04)" Preis und mehr Infos dazu! Leiste oben braun AMK Anwälte amk logo Urlaubstage Arbeitnehmerkündigung normaler Arbeitsvertrag Deutung Arbeitszeugnis Arbeitsvertrag Minijob Mahnung Lohnzahlung Weitere Formulare für AN Weitere Formulare für AG Ratgeber Arbeitsrecht Ratgeber Arbeitsrecht für Arbeitnehmer > Vorschau anzeigen! Ratgeber anfordern neu Stuttgart Urlaubsgeld Anspruch Kontakt arbeitsrecht neu leiste braun Abmahnung an Arbeitbehmer Änderungskündigung Fristen Anspruch auf Abfindung Anspruch auf Sonderurlaub Anspruch auf Teilzeitarbeit Urlaubsgeld 450 Euro Job Anspruch auf Weihnachtsgeld arbeiten an Feiertagen und WE wenn der Lohn nicht gezahlt wird Konkurrenzklausel im Arbeitsvertrag Zahlungsverzug Arbeitgeber Arbeitszeit Fahrtzeit Berechnung Betriebszugehörigkeit betriebliche Übung Weihnachtsgeld Kündigung bei Betriebsübernahme Bezahlung bei Rufbereitschaft Bezahlung an Feiertagen Bereitschaftsdienst Arbeitszeit Bezahlung von Überstunden Entfernungspauschale Klage auf rückständigen Lohn 450 Euro Job Krankenversicherung Krankmeldung an Arbeitgeber Kündigung während der Ausbildung Kündigung schriftlich Kündigung vor Arbeitsbeginn Kündigung während Krankheit Kündigung Arbeitsvertrag Zugang Kündigung Betriebsratsmitglied Kündigungsschutzklage einreichen Bezahlung an Feiertagen Mobbing am Arbeitsplatz Dienstwagen Haftung Pflicht zu Überstunden Kündigung in Probezeit Prokura/ Einzelprokura Einsicht Personlakte Rücknahme einer Kündigung Rückzahlung Weiterbildungskosten schriftlicher Arbeitsvertrag Schwangerschaftsvertretung Bereitschaftsdienst Bezahlung Sperrzeit bei Aufhebungsvertrag Stundung Lohn schriftlicher Arbeitsvertrag Urlaubsgeld 450 Euro Jobber Urlaubsgenehmigung Lohnzahlung Verjährung Vertragsstrafe wegen Kündigungsfrist Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag Kündigung Arbeitsvertrag Rücknahme Zeitarbeitsvertrag Verlängerung
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