Wohngeld steigt Wohngeld stieg ab Januar 2022 im Durchschnitt automatisch um rund 13 Euro pro Monat. Durch diese regelmäßige Anpassung können viele Haushalte weiterhin Wohngeld beziehen, die sonst aufgrund von Einkommenssteigerungen möglicherweise keinen Anspruch mehr gehabt hätten. Bisher wird die ortsübliche Vergleichsmiete über einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt, dieser Zeitraum wurde auf sechs Jahre verlängert werden. Mietspiegel Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen jetzt einen Mietspiegel erstellen. Mieter sollen bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse bis zu zweieinhalb Jahre nach Abschluss eines Mietvertrages zu viel gezahlte Miete zurückfordern können. Nach einer Modernisierung dürfen Vermieter die Kosten nur noch begrenzt umlegen: Die Miete soll um höchstens 3 Euro je Quadratmeter Wohnfläche steigen dürfen. Und das für 6 Jahre. Vermieter sollen Auskunft darüber gehen, welche Miete der Vormieter gezahlt hat. Wer nachweislich nur modernisiert, um die Miete zu erhöhen oder Mieter zu verdrängen, soll mit einer Ordnungsstrafe rechnen müssen. Mieter, sollen dann Anspruch auf Schadenersatz bekommen. Die Umlage, die ein Vermieter seinen Mietern für eine Modernisierung in Rechnung stellen kann, wurde von 11 % auf 8 %Prozent gesenkt. Bei der Vermietung einer Mietwohnung darf die zulässige neue Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete steigen. (plus zehn Prozent). Bei Neubauten und bei der ersten Vermietung nach einer Sanierung greift die Mietpreisbremse nicht. Als Neubau gelten neu errichtete Häuser und Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurden. Wenn ein Vermieter vor Mietvertragsabschluss nicht über eine Ausnahme von der Mietpreisbremse informiert und die Miete dennoch erhöht wurde, kann der Mieter sie mindern. Zu viel gezahlte Miete kann der Mieter zurückfordern.

Corona/ Mietrecht

Die am 1. April 2020 in Kraft getretenen Regelungen sahen folgende vorübergehenden Regelungen vor: Mietern und Pächtern konnte für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 nicht wegen offenen Mietzahlungen aufgrund der COVID- 19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig. Es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall nachweisen können, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen ist.

Handwerkliche Tätigkeiten sind erlaubt. Somit auch

Reparaturen.

Die Miete kann nicht gemindert werden, weil der Mieter weniger Einkommen hat. Der Mieter hat aber die Möglichkeit, die Übernahme der Miete durch das Jobcenter zu beantragen oder einen Antrag auf Wohngeld zu stellen. Besichtigungen sind nur dann möglich, wenn der Termin nicht zu verschieben ist. Weil die alte Wohnung vielleicht schon gekündigt oder verkauft ist und schnell wieder vermietet oder verkauft werden muss. Eine Mietminderung im Zusammenhang mit Corona kommt nur in Betracht, wenn von den Mieträumen selbst ein Infektionsrisiko ausginge, was nach aber meistens nicht der Fall sein dürfte. Bloße Befürchtungen begründen kein Minderungsrecht.
Ab Dezember 2022 gilt eine neue Rechtsverordnung, nach der Makler, Miet- oder Wohneigentumsverwalter nachweisen müssen, dass sie die nötigen Fachkenntnisse und ein Zertifikat besitzen, um vermieten zu dürfen.
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Mietrecht

Wenn eine Mietwohnung bereits mit Messgeräten für den Wärmeverbrauch ausgestattet ist, müssen ab 2022 Vermieter ihren Mietern eine Verbrauchs- und Abrechnungsinformation zukommen lassen. Darin müssen zusätzliche Angaben, zu enthaltenen Steuern oder dem Brennstoffmix, enthalten sein.
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Wohngeld steigt Wohngeld stieg ab Januar 2022 im Durchschnitt automatisch um rund 13 Euro pro Monat. Durch diese regelmäßige Anpassung können viele Haushalte weiterhin Wohngeld beziehen, die sonst aufgrund von Einkommenssteigerungen möglicherweise keinen Anspruch mehr gehabt hätten. Bisher wird die ortsübliche Vergleichsmiete über einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt, dieser Zeitraum wurde auf sechs Jahre verlängert werden. Mietspiegel Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen jetzt einen Mietspiegel erstellen. Mieter sollen bei Verstößen gegen die Mietpreisbremse bis zu zweieinhalb Jahre nach Abschluss eines Mietvertrages zu viel gezahlte Miete zurückfordern können. Nach einer Modernisierung dürfen Vermieter die Kosten nur noch begrenzt umlegen: Die Miete soll um höchstens 3 Euro je Quadratmeter Wohnfläche steigen dürfen. Und das für 6 Jahre. Vermieter sollen Auskunft darüber gehen, welche Miete der Vormieter gezahlt hat. Wer nachweislich nur modernisiert, um die Miete zu erhöhen oder Mieter zu verdrängen, soll mit einer Ordnungsstrafe rechnen müssen. Mieter, sollen dann Anspruch auf Schadenersatz bekommen. Die Umlage, die ein Vermieter seinen Mietern für eine Modernisierung in Rechnung stellen kann, wurde von 11 % auf 8 %Prozent gesenkt. Bei der Vermietung einer Mietwohnung darf die zulässige neue Miete höchstens auf das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete steigen. (plus zehn Prozent). Bei Neubauten und bei der ersten Vermietung nach einer Sanierung greift die Mietpreisbremse nicht. Als Neubau gelten neu errichtete Häuser und Wohnungen, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals vermietet wurden. Wenn ein Vermieter vor Mietvertragsabschluss nicht über eine Ausnahme von der Mietpreisbremse informiert und die Miete dennoch erhöht wurde, kann der Mieter sie mindern. Zu viel gezahlte Miete kann der Mieter zurückfordern.
Corona Krise Die am 1. April 2020 in Kraft getretenen Regelungen sehen folgende vorübergehenden Regelungen vor: Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 nicht wegen offenen Mietzahlungen aufgrund der COVID-19- Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig. Es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall nachweisen können, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19- Pandemie zurückzuführen ist. Handwerkliche Tätigkeiten sind erlaubt. Somit auch Reparaturen. Die Miete kann nicht gemindert werden, weil der Mieter weniger Einkommen hat. Der Mieter hat aber die Möglichkeit, die Übernahme der Miete durch das Jobcenter zu beantragen oder einen Antrag auf Wohngeld zu stellen. Besichtigungen sind nur dann möglich, wenn der Termin nicht zu verschieben ist. Weil die alte Wohnung vielleicht schon gekündigt oder verkauft ist und schnell wieder vermietet oder verkauft werden muss. Eine Mietminderung im Zusammenhang mit Corona kommt nur in Betracht, wenn von den Mieträumen selbst ein Infektionsrisiko ausginge, was nach aber meistens nicht der Fall sein dürfte. Bloße Befürchtungen begründen kein Minderungsrecht.
Der Vermieter ist datenschutzrechtlich verantwortlich für die im Rahmen des Mietverhältnisses erforderliche Verarbeitung personenbezogener Daten. Aufgrund des Zensusgesetzes 2021 (ZensG 2021) sind Vermieter verpflichtet, bestimmte Angaben über die Mieter den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder für Zwecke des Zensus 2021 zu übermitteln.
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Wenn eine Mietwohnung bereits mit Messgeräten für den Wärmeverbrauch ausgestattet ist, müssen ab 2022 Vermieter ihren Mietern eine Verbrauchs- und Abrechnungsinformation zukommen lassen. Darin müssen zusätzliche Angaben, zu enthaltenen Steuern oder dem Brennstoffmix, enthalten sein.
Ab Dezember 2022 gilt eine neue Rechtsverordnung, nach der Makler, Miet- oder Wohneigentumsverwalter nachweisen müssen, dass sie die nötigen Fachkenntnisse und ein Zertifikat besitzen, um vermieten zu dürfen.
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