Verjährung Schulden mit Unterbrechnung Erneuter Lauf der Verjährungsfrist über die volle Zeitdistanz ohne Anrechnung der bisherigen Zeit. Im BGB sind zwei Fälle von Verjährung geregelt. Die Verjährung beginnt erneut zu laufen, wenn der Schuldner die Forderung gegenüber dem Gläubiger anerkennt und das durch Zahlung einer Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in einer anderen Weise. Eine gerichtliche oder behördliche Vollstreckungshandlung (Gerichtsvollzieher Zwangsvollstreckung) wird vorgenommen oder beantragt.  Für das Anerkenntnis reicht jedes rein tatsächliches Verhalten des Schuldners, das auf das Bestehen einer Schuld schließen lässt. Ein Schuldanerkenntnis im Sinne von § 781 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist nicht notwendig. Im zweiten Fall fällt der Neubeginn der Verjährung rückwirkend wieder weg: - Wenn dem Vollstreckungsantrag nicht stattgegeben wird - der Vollstreckungsantrag vor der Vollstreckungshandlung zurückgenommen wird - die Vollstreckungsmaßnahme auf Antrag des Gläubigers aufgehoben wird - die Vollstreckungsmaßnahme mangels der gesetzlichen Voraussetzung für eine Vollstreckung aufgehoben wird. Durch den Neubeginn verfällt die Zeit, die bis   zum Eintritt des Neubeginns der Verjährung verstrichen ist, so dass der Gläubiger wieder mehr Zeit hat bis die Forderung gegenüber dem Schuldner verjährt.  Die Frist läuft ab dem auf die maßgebliche Handlung folgenden Tag   (§ 187 Absatz 1 BGB). Da die Verjährung wieder und wieder neu beginnen kann,   kann die Gesamtdauer der Verjährung ein Vielfaches der gesetzlichen Frist   betragen. Forderungen verjährt? Im Beitragrecht gilt eine relativ lange Verjährungsfrist. Sie umfasst das Jahr des Bekanntwerdens plus vier Kalenderjahre. Beitragsrecht (z.B. Forderungen von Rentenkassen) Vorschau anzeigen! Ratgeber Schulden Gerichtsvollzieher Forum Schuldenfalle (diskutieren Sie mit)
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