Will  ein  Kunde fehlerhafte Ware umtauschen, muss der Händler die Ware selbst dann zurücknehmen, wenn die Verpackung fehlt. Wer dieses Recht ausschließt, verstößt gegen das AGB-Gesetz. Denn der Kunde muss die Möglichkeit haben, das Produkt anzusehen bzw. auszuprobieren. Ansonsten kann er nicht feststellen, ob die Ware fehlerfrei ist. Das gilt auch für Einkäufe über das Internet. Der Verkäufer muss die Ware also auch zurücknehmen, wenn der Kunde sie ohne Originalverpackung oder mit kaputter Originalverpackung zurückbringt. Das gilt aber nur für Waren, die fehlerhaft sind. Wollen Kunden Ware aber nur zurückgeben, weil diese nicht gefällt, sie es sich anderes überlegt haben oder weil Kleidung zu groß oder zu klein ist, liegt es in der Entscheidung des Verkäufers, ob er auf einen Umtausch ohne Originalverpackung eingeht. Hier kann er sogar entscheiden, ob der Kunde überhaupt umtauschen kann. Ein pauschaler Hinweis in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), wonach der Kunde beschädigte, fehlerhafte oder defekte Ware originalverpackt vorlegen muss, ist unwirksam. Eine fehlerhafte Ware darf auch ohne Originalverpackung zurückgebracht werden. Auch beim Umtausch einer ansonsten fehlerfreien Ware ist nicht in jedem Fall eine intakte Originalverpackung notwendig. Fehlt nur die Umverpackung, muss der Händler einen Umtausch akzeptieren, wenn er seinen Kunden das Recht auf Umtausch eingeräumt hat. Viele Händler nehmen die Ware auch ohne Vorliegen eines Mangels freiwillig zurück. Bei diesem Umtauschrecht handelt es sich um keinen gesetzlichen Rechtsanspruch, sondern um ein Rückgaberecht, das der Verkäufer aus Kulanz anbietet. Der Verkäufer ist nicht an die Regelungen des Gewährleistungsrechts gebunden. Bietet der Verkäufer ein Umtauschrecht an, ist er hieran nur im Rahmen seiner eigenen Bedingungen gebunden. So muss der  Umtausch auch als Warengutschein akzeptiert werden. Zu Beweiszwecken sollte das Umtauschrecht grundsätzlich schriftlich festgehalten werden. Dazu genügt z. B. ein entsprechender Vermerk des Verkäufers auf dem Kassenbon.  Vorher geklärt werden sollte auch, die Umtauschsfrist oder wie sonst der Umtausch erfolgen soll. (Bargeld, Gutschein usw.)  Man sollte sich vor dem Kauf nach einer freiwilligen Umtauschmöglichkeit erkundigen und sich das ggf. auf dem Kassenbon bestätigen lassen. Zurück gebrachte Artikel müssen unversehrt sein. Neben der gesetzlich verankerten Gewährleistung, die für fehlerhafte Waren gilt, bieten manche Einzelhändler ihren Kunden freiwillig an, auch fehlerfreie Produkte umzutauschen. Weil das eine Kulanzleistung ist, dürfen die Händler dafür Bedingungen stellen etwa, dass das Preisschild an der Ware bleiben muss oder man die Originalverpackung behält. Das gilt auch für ebenfalls freiwillige – Garantie, die Hersteller oft für Elektrogeräte und andere technische Geräte geben. Umtausch nur mit Kassenbon?  Man muss nur nachweisen können, dass man die Ware bei dem Händler gekauft hat, bei dem man reklamiert. Dazu reicht auch ein Zeuge,  der Überweisungsbeleg oder die Kreditkartenabrechnung. Vorschau anzeigen! Umtausch nur mit Originalverpackung Ratgeber anfordern Fixtermin Schadensersatz Verschwiegenheitsvereinbarung Ware zurückgeben Haustürgeschäft Rücktrittsrecht Unternehmensformen Gebrauchtwagenkauf Ebay Kaufvertrag Rücktritt Kaufvertrag per Email Kündigung Fitnessstudio Kündigung Werkvertrag Fernabsatzverträge Widerrufsrecht wer muss Mängel beweisen Garantie Verjährung Vertragsstrafe Bauunternehmer Kostenvoranschlag bezahlen Handyvertrag kündigen Verjährungsfrist im Kaufrecht Reklamation Gewährleistung Reklamation beim Reiseveranstalter Kaufvertrag Hund Rücktritt vom Möbelkauf Umtausch mit Originalverpackung Pferdekauf Tips Rücktritt vom Messekauf AMK Anwälte Kaufvertrag unterschrieben  Bestellannahmeschein Ablehnung Kauf Anfechtung Kaufvertrag Rücktritt Kaufvertrag Kaufvertrag Hundewelpe weitere Formulare amk logo Ratgeber Vertragsrecht. Diese Woche im Sonderangebot! Kaufrecht Bildleiste oben Mietrecht Umtausch Originalverpackung Anwalt nur 12,30 €  statt 16,80 €