Voraussetzung für die Reklamation ist, es handelt sich um: -   einen erheblichen Fehler, der beim Kauf schon vorhanden war, - , dass der Artikel nachweisbar in diesem Geschäft gekauft wurde. Liegt eine berechtigte Reklamation vor, hat der Kunde die Wahl zwischen folgenden Möglichkeiten: Wandelung Der  Kaufvertrag wird rückgängig gemacht. Dann muss der Käufer die Ware und der Verkäufer ihm den gezahlten Kaufpreis zurückgeben. Er hat Anspruch auf Bargeld und muss keinen Gutschein vom Verkäufer akzeptieren. Minderung Herabsetzung des Kaufpreises in Höhe der durch den Fehler verursachten Wertminderung. Über die Höhe der Wertminderung muss sich der Verkäufer mit dem Käufer  einig werden. Lieferung einer mängelfreien Ware  Der Käufer kann verlangen, dass der Verkäufer das beschädigte Produkt durch ein fehlerfreies ersetzt. Schadensersatzanspruch Statt dieser 3 Möglichkeiten darf der Käufer auch Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, wenn der Verkäufer  eine bestimmte Eigenschaft der Ware zugesichert hat, die er aber tatsächlich nicht besitzt. Das Wahlrecht liegt beim Kunden. Allerdings hat der Verkäufer die Möglichkeit, seine Rechte vertraglich einzuschränken, soweit Mängel nicht arglistig verschwiegen werden. Der Verkäufer muss 24 Monate dafür einstehen muss, dass die gekaufte Sache fehlerfrei ist. Die Fristen für eine Reklamation betragen also 2 Jahre. Das ist auch die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Verzögert sich eine Reparatur unzumutbar, kann der Kunde dem Händler eine Frist setzen, verstreicht diese, kann er vom Vertrag zurücktreten. Beim Kauf von privat an privat kann diese Haftung sogar ganz ausgeschlossen werden, wenn man dies im Vertrag vereinbart. Die Garantiefrist beginnt neu, wenn man einen neuen Garantiezettel bekommen hat. Ob beim Umtausch im Rahmen der Nachbesserung auch die zweijährige Gewährleistungsfrist neu beginnt, ist umstritten. Tritt ein Mangel am Produkt auf, muss der Händler dafür gerade stehen, indem er die Ware nach Wunsch des Kunden repariert oder Ware liefert. In der Regel gilt: Ist die Reparatur zweimal gescheitert, kann der Kunde vom Kaufvertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern. Da der Verkäufer die Pflicht zur Reparatur hat, liegt es in seinem Interesse, die Störung zu finden. Die Kunden können eine kostenlose Fehlersuche erwarten. Das OLG Düsseldorf nd das OLG Hamm. Probleme können dann auftreten, wenn die Reklamation des Verbrauchers unberechtigt ist. Nach einer Entscheidung des BGH (Urteil vom 23.01.2008 – VIII ZR 246/06) kann der Verkäufer unter Umständen Schadensersatz verlangen. Das gilt dann, wenn die Ursache für den Fehler im eigenen Verantwortungsbereich liegt. Viele Gerichte gestatten bis zu 3 Reparaturversuche. Erst dann kann wieder zwischen den gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten gewählt werden. Das ist zulässig und verschafft mehr Planungssicherheit für den Fall einer Reklamation. Vorschau anzeigen! Reklamation und Fristen Ratgeber anfordern Fixtermin Schadensersatz Verschwiegenheitsvereinbarung Ware zurückgeben Haustürgeschäft Rücktrittsrecht Unternehmensformen Gebrauchtwagenkauf Ebay Kaufvertrag Rücktritt Kaufvertrag per Email Kündigung Fitnessstudio Kündigung Werkvertrag Fernabsatzverträge Widerrufsrecht wer muss Mängel beweisen Garantie Verjährung Vertragsstrafe Bauunternehmer Kostenvoranschlag bezahlen Handyvertrag kündigen Verjährungsfrist im Kaufrecht Reklamation Gewährleistung Reklamation beim Reiseveranstalter Kaufvertrag Hund Rücktritt vom Möbelkauf Umtausch mit Originalverpackung Pferdekauf Tips Rücktritt vom Messekauf AMK Anwälte Kaufvertrag unterschrieben  Bestellannahmeschein Ablehnung Kauf Anfechtung Kaufvertrag Rücktritt Kaufvertrag Kaufvertrag Hundewelpe weitere Formulare amk logo Ratgeber Vertragsrecht. Diese Woche im Sonderangebot! Kaufrecht Bildleiste oben Mietrecht nur 12,30 €  statt 16,80 € Anwalt