Querschnittslähmung   Eine komplette sensomotorische Querschnittslähmung mit einer damit einhergehenden völligen Blasen- und Mastdarmlähmung rechtfertigt die Festsetzung eines Schmerzensgeldbetrages in Höhe von 200 000 Euro.   Verletzung: Komplette Rückenmarks-Querschnittslähmung mit vollständiger Lähmung des Rumpfes und des Unterleibs. Dauer und Umfang der Behandlung: 5 Wochen bewusstlos, 7 Wochen bei ständiger Dauerbeatmung akute Lebensgefahr, insgesamt 32 Monate Krankenhaus Dauerschaden: Atmungsbeinträchtigung, posttraumatische Epilepsie, Depressionen, Rollstuhl Gericht, OLG Köln  150.000 Euro und 300 Euro monatliche Rente Schmerzensgeld bei schwerer Querschnittslähmung Für bei einem Verkehrsunfall erlittene Verletzungen kommt  ein Schmerzensgeld  von 250.000 EUR in der Regel nur bei einer schweren Querschnittslähmung  vom Hals an abwärts (Tetraplegie) in Betracht.  OLG Hamm Bei einer 66-jährigen Frau trat nach einer Myelographie, der keine vollständige Aufklärung vorangegangen war, eine inkomplette Querschnittslähmungunterhalb auf. Ihr wurden aufgrund der diversen Dauerschäden 100 000 Euro Schmerzensgeld zuerkannt (Entscheidung des LG Bayreuth).   “Das Oberlandesgericht Köln hat einem 41-jährigen Familienvater Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche zugesprochen, der sich beim Besuch einer Indoor-Spielhalle nach einem missglückten Salto auf einer Trampolinanlage das Genick gebrochen hatte und seitdem querschnittgelähmt ist. Die Betreiber der Spielhalle wurden verpflichtet, sämtliche Schäden des Mannes in Höhe von 70 % zu tragen; allerdings muss der 41-Jährige sich ein eigenes Mitverschulden von 30 % anrechnen lassen.”  Hohe Querschnittslähmung  bei einem 3 1/2 Jahre alten Kind  Dauerschäden: Querschnittslähmung mit schwersten Folgen  Gericht: LG Kiel (614 000 Euro Schmerzensgeld) Querschnittslähmung  bei 34 Jahre alten Mann  LG Aschaffenburg (€ 100.000,00 Schmerzensgeld) Querschnittslähmung  bei 75 Jahre alten Mann Stationäre Behandlung: 15 Monate Gericht: OLG Koblenz (20. 000,00 Euro Schmerzensgeld) Verletzung:  Inkomplette Querschnittslähmung bei 73 Jahre alten Frau Gericht: OLG Hamm ( € 20.000,00 Schmerzensgeld) Ein junger Mann rannte zum Ufer und machte einen Kopfsprung ins Wasser. Da das Wasser nicht tief genug war, verletzte er sich schwer. Er was querschnittsgelähmt. Er verklagte die Stadt auf 70 000 Euro Schmerzensgeld. Das Landgericht wies die Klage ab. Auch mit der Berufung hatte er keinen Erfolg. Es konnte keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht festgestellt werden. Denn es waren Warnschilder angebracht. Wer trotz Schilder badet oder ins Wasser springt, handelt auf eigene Gefahr. Gerade bei einem Kopfsprung, wenn das Ufer vorher nicht untersucht wird. ä.a. OLG Oldenburg Verkehrssicherungspflicht beim Spazierengehen mit mehreren Hunden Wer für andere Hunde ausführt, muss die Tiere so halten, dass diese keine Gefahr für andere Hunde und Menschen bilden. Eine Frau führte 3 Hunde aus. Die Hunde waren angeleint. Trotzdem sprang einer der Hunde eine Passantin an. Sie bekam vom Gericht das Schmerzensgeld zugesprochen. Denn sie hätte das Hochspringen des Hundes mit einem festen Griff verhindern müssen. Oberlandesgericht Hamm. Hund ist tot Ein Hund wurde von einem Traktor überfahren und kam dann ums Leben. Die Hundehalterin forderte Entschädigung. Sie gab an, unter Depressionen gelitten zu haben, da der Schock so groß war.  Das Gericht sprach ihr aber nur Schadensersatz für den materiellen Schaden zu, nicht für seelische Schäden.  Bundesgerichtshof Kein Schadensersatz nach Sturz von der Bierbank Wer in einem Bierzelt auf eine Bierbank steigt und dabei wieder herunterfällt, hat keinen Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld. Die Klägerin verlangte Schmerzensgeld von ihrem Bekannten, der sie auf die Bierbank bat.  OLG Hamm Ein Autofahrer fuhr einem anderen Fahrer nach einem Streit wegen einer verengenden Fahrspur hinterher. Er bedrängte ihn von hinten, bis beide Autos zum Stehen kamen. Er stieg aus und klopfte wütend gegen das Auto. Der betroffene Fahrer fühlte sich bedroht, blieb im Auto sitzen und fuhr langsam los. Er fuhr dabei über den Fuß des Autofahrers, weswegen dieser dann auf Schmerzensgeld und Schadensersatz klagte. Ein Anspruch auf Ersatz von Schäden besteht nicht. Landgericht Karlsruhe. Weil Mitarbeiter über mehrere Wochen während der Arbeitszeit vom Arbeitgeber überwacht worden sind, verlangte ein Mitarbeiter daraufhin Schmerzensgeld. Der Arbeitgeber begründete die Überwachung damit, dass es Sabotagehandlungen gab. Er informierte die Mitarbeiter aber nicht über die Videoüberwachung. Die Schadensersatzklage wurde aber zurückgewiesen. Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt, Eine Frau lief bei einer Tagung gegen eine Glaswand. Das in einem Gebäude, das auch überwiegend aus Glas besteht. Sie verletzte sich im Gesicht. Die Geschädigte verlangte Schadensersatz und Schmerzensgeld vom Veranstalter, da dieser seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist. Ihre Klage auf Schmerzensgeld hatte keinen Erfolg. Landgericht Essen Eine Frau wollte in eine Bahn einsteigen und stürzte dabei. Der Wagon war wesentlich tiefer als der Bahnsteig. Sie verletzte sich und forderte Schmerzensgeld. Dieser Höhenunterschied war nicht erkenntlich und auch die Haltgriffe waren schlecht gekennzeichnet. Die Bahn behauptete durch die Haltegriffe sei ein Einstieg auch mit diesem Höhenunterschied nicht gefährlich. Und sie bekam auch recht. Landgericht Hildesheim Eine Patientin wurde wegen Brustkrebs operiert. Anschließend erhielt sie eine Chemotherapie mit einem neuen Medikament, das besonders wirksam ist. Nach dieser Behandlung verlor sie dauerhaft ihre Haare. Das Gericht musste klären, ob es zum Behandlungszeitraum bereits Erkenntnisse darüber gab, dass mit Haarverlust zu rechnen ist. Und das konnte nachgewiesen werden. Auf dieser Grundlage sei die Klägerin vor Einleitung der Chemotherapie fehlerhaft aufgeklärt worden. Patienten müssen vor einer ärztlichen Behandlungsmaßnahme wissen, worauf sie sich einlassen. Ä.a. Oberlandesgericht Köln Eltern verlangten Schmerzensgeld von einer Sachverständigen des Jugendamtes. Das Jugendamt hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, aus welches dann auch hervorging, dass die Eltern ihre Kinder misshandeln. Die Kinder kamen in ein Pflegeheim. Später stellte sich aber heraus, dass die Kinder an einer Erbkrankheit litten. Die Eltern bekamen recht. Das Gericht vertrat die Ansicht, dass die Gutachterin Alternativursachen nicht berücksichtigt hat.  Die Gutachterin handelte also in Ausübung eines öffentlichen Amtes. Sie muss nicht persönlich einstehen. Oberlandesgericht Koblenz  
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