Entfernungspauschale für Fahrten

zwischen Wohnung und Firma

Gesetzlich geregelt ist die Entfernungspauschale im Einkommensteuergesetz (§ 9 Abs. 1 bis 4 EStG). Die Entfernungspauschale wurde 2012 vereinfacht. Die Kosten müssen nicht mehr für jeden Tag nachgewiesen werden. Für jeden Kilometer erhält man 0,30 Euro. Das gilt für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte. Früher wurden die ersten 20 km nicht gezahlt. Jetzt wird jeder Kilometer gezahlt. Es wird mit 220 Arbeitstagen und der kürzesten Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gerechnet. Bei einer Fünf-Tage-Woche akzeptiert das Finanzamt in der Regel zirka 220 Fahrten im Jahr. Urlaubs- und Krankheitstage müssen abgezogen werden, auch die Tage mit Dienstreisen, die von zuhause starten. Für die Tage im Homeoffice dürfen keine Fahrtkosten geltend gemacht werden. Die Fahrtkosten können als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn nicht schon der Arbeitgeber Fahrtkostenzuschüsse zahlt. Zahlt der Arbeitgeber also Fahrgeld, darf das bei der Einkommenssteuer nicht noch zusätzlich geltend gemacht werden. Es gilt weiterhin die Höchstgrenze von 4.500,- € Die Entfernungspauschale kann nur für eine einmalige Fahrt pro Arbeitstag geltend gemacht werden, also entweder für die Hin- oder die Rückfahrt. Nur wenn die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel die Entfernungspauschale im Kalenderjahr übersteigen, werden die tatsächlichen Kosten angesetzt. Eine andere als die kürzeste Straßenverbindung kann man angeben, wenn diese verkehrsgünstiger ist und sie regelmäßig gefahren wird. Verkehrsgünstiger ist eine Strecke, wenn sie schneller und pünktlicher erreicht werden kann. Das Finanzamt berücksichtigt die Kilometerpauschale von 30 Cent grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer können die Pendlerpauschale geltend machen. Wenn Unfallkosten entstehen sind diese mit der Entfernungspauschale abgegolten. Ein Dienstwagen, den der Arbeitgeber zur privaten Nutzung zur Verfügung stellt, muss als geldwerter Vorteil versteuert werden.

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Auch jeder Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft kann die Entfernungspauschale ansetzen. Wer einen Umweg fahren muss, um Mitfahrer abzuholen, darf diese Strecke allerdings nicht in die Entfernungsermittlung einbeziehen. Seit Anfang 2019 kann ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern steuer- und sozialversicherungsfrei Fahrkarten oder Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr gewähren. Begünstigt werden auch Leistungen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte im Personenfernverkehr. Die Steuerfreiheit gilt, wenn der Beschäftigte das Jobticket oder den Zuschuss zusätzlich zum ohnehin vereinbarten Gehalt bekommt. Der Arbeitnehmer darf das Jobticket nicht nur für die Pendelstrecken zur Arbeit, sondern auch privat nutzen. Allerdings muss der Arbeitnehmer diese Vergünstigung in der Steuererklärung angeben. Das Finanzamt kürzt dann aber die Entfernungspauschale. Der Arbeitgeber kann seinem Mitarbeiter auch ein Jobticket überlassen und führt dafür pauschal 25 Prozent Lohnsteuer ab (zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer). Dann wird dieser Vorteil nicht bei der Entfernungspauschale des Mitarbeiters angerechnet. Der Angestellte muss sich beim Jobticket finanziell beteiligen, profitiert aber von niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Die Entfernungspauschale gilt nicht bei steuerfreier Sammelbeförderung. Auch als PKW- Insasse kann die Pauschale geltend gemacht werden. Jeder Insasse kann also die Kosten geltend machen, auch wenn sie nur einmal entstanden sind.
Pendlerpauschale Höhe Hintergrund links
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Gesetzlich geregelt ist die Entfernungspauschale im Einkommensteuergesetz (§ 9 Abs. 1 bis 4 EStG). Die Entfernungspauschale wurde 2012 vereinfacht. Die Kosten müssen nicht mehr für jeden Tag nachgewiesen werden. Für jeden Kilometer erhält man 0,30 Euro. Das gilt für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte. Früher wurden die ersten 20 km nicht gezahlt. Jetzt wird jeder Kilometer gezahlt. Es wird mit 220 Arbeitstagen und der kürzesten Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gerechnet. Bei einer Fünf-Tage-Woche akzeptiert das Finanzamt in der Regel zirka 220 Fahrten im Jahr. Urlaubs- und Krankheitstage müssen abgezogen werden, auch die Tage mit Dienstreisen, die von zuhause starten. Für die Tage im Homeoffice dürfen keine Fahrtkosten geltend gemacht werden. Die Fahrtkosten können als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn nicht schon der Arbeitgeber Fahrtkostenzuschüsse zahlt. Zahlt der Arbeitgeber also Fahrgeld, darf das bei der Einkommenssteuer nicht noch zusätzlich geltend gemacht werden. Es gilt weiterhin die Höchstgrenze von 4.500,- € Die Entfernungspauschale kann nur für eine einmalige Fahrt pro Arbeitstag geltend gemacht werden, also entweder für die Hin- oder die Rückfahrt. Nur wenn die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel die Entfernungspauschale im Kalenderjahr übersteigen, werden die tatsächlichen Kosten angesetzt. Eine andere als die kürzeste Straßenverbindung kann man angeben, wenn diese verkehrsgünstiger ist und sie regelmäßig gefahren wird. Verkehrsgünstiger ist eine Strecke, wenn sie schneller und pünktlicher erreicht werden kann. Das Finanzamt berücksichtigt die Kilometerpauschale von 30 Cent grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel. Auch Fußgänger und Fahrradfahrer können die Pendlerpauschale geltend machen. Wenn Unfallkosten entstehen sind diese mit der Entfernungspauschale abgegolten. Ein Dienstwagen, den der Arbeitgeber zur privaten Nutzung zur Verfügung stellt, muss als geldwerter Vorteil versteuert werden.

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