Arbeitnehmer haben Anspruch auf mindestens 24 Werktage Urlaub (auch der Samstag ist ein Werktag!). Das Bundesurlaubsgesetz geht von einer 6 Tage Woche aus. Wenn nichts im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag zur Höhe der Urlaubstage steht, gilt der gesetzliche Anspruch. Und das sind diese 24 Tage. Dieser Urlaubsanspruch gilt auch für 450 Euro Kräfte. Was heißt URLAUBSABGELTUNG? Wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird und der Urlaub konnte nicht genommen werden, verfällt dieser Urlaub nicht, sondern er muss in Geld abgegolten werden. Unterschied zwischen Urlaubsgeld und Urlaubsentgelt? Das Urlaubsentgelt (§ 11 BUrlG) ist die während der Freistellung dem Arbeitnehmer fortzuzahlende Vergütung (Lohn/ Gehalt). Es handelt sich dabei um Lohnzahlung trotz Nichtarbeit. Dieser Anspruch ergibt sich aus § 611 BGB. Das Urlaubsgeld ist eine zusätzliche Leistung des Arbeitgebers, das aufgrund des Urlaubs gezahlt wird. Auf dieses Urlaubsgeld besteht kein gesetzlicher Anspruch. Im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag wird aber oft die Zahlung eines zusätzlichen Urlaubsgeldes vereinbart. Das wird dann meistens auch gezahlt, wenn der Arbeitnehmer seinen Jahresurlaub hat. Berechnung des Urlaubsentgeltes  Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten 13. Wochen vor Urlaubsbeginn erhalten hat: (Brutto-) Verdienst der letzten 13 Wochen : 65 Werktage x Anzahl der Urlaubstage Zulagen, Akkordlohn, Leistungsprämien, Provisionen und Sachbezüge gehören zum durchschnittlichen Arbeitsverdienst. Aber Überstunden- und Feiertagszuschläge, Trinkgelder, Weihnachtsgeld und 13. Monatsgehalt werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Nach § 3 BUrlG haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Urlaubsanspruch. Das gilt auch für Aushilfskräfte und Auszubildende.  Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass es gegen die Richtlinie 93/104/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung verstößt, wenn der Urlaubsanspruch wegen der Erkrankung des Arbeitnehmers ersatzlos verfällt. Seitdem steht auch langwierig erkrankten Arbeitnehmern der Urlaubs- bzw. Urlaubsabgeltungsanspruch der vergangenen Jahre zu. Arbeitnehmer können auch dann Urlaub verlangen, wenn sie im ganzen Jahr aufgrund einer Krankheit arbeitsunfähig waren. Sie müssen jedoch rechtzeitig ihre Arbeit wieder aufnehmen, dass sie den Urlaub im nächsten Jahr bis zum Ende des Übertragungszeitraums nehmen können. BAG Der tarifliche Erholungsurlaub darf nicht wegen Kuraufenthalten gekürzt werden. Manchmal ist die Zahlung von Urlaubsgeld auch an eine Vereinbarung gebunden. So können beispielsweise Wartefristen bis zur erstmaligen Zahlung vereinbart sein. Die Höhe des Urlaubsgeldes kann unterschiedliche ausfallen. Je nach Branche oder auch Tätigkeit im Betrieb. Gründe für eine unterschiedliche Höhe des Urlaubsgeldes in demselben Betrieb können sein: Dauer der Betriebszugehörigkeit Höhe der Fehlzeiten (damit ist eine Kürzung bei Krankheit zulässig) ungekündigtes Arbeitsverhältnis Familienstand und Zahl der Kinder Vom Urlaubsgeld bleibt Normalverdienern meist nur etwas mehr als die Hälfte. Der Rest geht für Steuern und Sozialabgaben weg.
Abmahnung an Arbeitbehmer Änderungskündigung Fristen Anspruch auf Abfindung Anspruch auf Sonderurlaub Anspruch auf Teilzeitarbeit Urlaubsgeld 450 Euro Job Anspruch auf Weihnachtsgeld arbeiten an Feiertagen und WE wenn der Lohn nicht gezahlt wird Konkurrenzklausel im Arbeitsvertrag Zahlungsverzug Arbeitgeber Arbeitszeit Fahrtzeit Berechnung Betriebszugehörigkeit betriebliche Übung Weihnachtsgeld Kündigung bei Betriebsübernahme Bezahlung bei Rufbereitschaft Bezahlung an Feiertagen Bereitschaftsdienst Arbeitszeit Bezahlung von Überstunden Entfernungspauschale Klage auf rückständigen Lohn 450 Euro Job Krankenversicherung Krankmeldung an Arbeitgeber Kündigung während der Ausbildung Kündigung schriftlich Kündigung vor Arbeitsbeginn Kündigung während Krankheit Kündigung Arbeitsvertrag Zugang Kündigung Betriebsratsmitglied Kündigungsschutzklage einreichen Bezahlung an Feiertagen Mobbing am Arbeitsplatz Dienstwagen Haftung Pflicht zu Überstunden Kündigung in Probezeit Prokura/ Einzelprokura Einsicht Personlakte Rücknahme einer Kündigung Rückzahlung Weiterbildungskosten schriftlicher Arbeitsvertrag Schwangerschaftsvertretung Bereitschaftsdienst Bezahlung Sperrzeit bei Aufhebungsvertrag Stundung Lohn schriftlicher Arbeitsvertrag Urlaubsgeld 450 Euro Jobber Urlaubsgenehmigung Lohnzahlung Verjährung Vertragsstrafe wegen Kündigungsfrist Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag Kündigung Arbeitsvertrag Rücknahme Zeitarbeitsvertrag Verlängerung Urlaubstage Startseite Ratgeber Impressum Kontakt Recht und Gesetz Button amk logo
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