Leiste oben braun  Pflicht zu Überstunden Pflicht zu Überstunden, wie viel Überstunden sind zulässig Eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, ist zulässig. Es darf allerdings nicht zu einem Missverhältnis kommen (BGB). Denn es gibt Obergrenzen. Ein Missverhältnis kann vorliegen, wenn trotz der Überstundenpauschale im Gehalt, ein geringer Stundenlohn herauskommt, wenn die ganze Arbeitsleistung bewertet wird. Bei einer vertraglichen Vergütung, die mehr als 70 % des übrigen Vergleichslohnes ausmacht, ist die Grenze zur Sittenwidrigkeit gem. § 138 BGB noch nicht überschritten. Verlangt ein Arbeitnehmer seine Vergütung der Überstunden, muss er beweisen können, wann er diese geleistet hat und ob diese auf Anordnung geleistet wurden. Gem. § 4a EFZG ist es zulässig, Anwesenheitsprämien für krankheitsbedingte Fehlzeiten anteilmäßig zu kürzen. Überstunden liegen vor, wenn die vereinbarte, regelmäßige Arbeitszeit des Arbeitnehmers überschritten wird. Wurde die regelmäßige Arbeitszeit eines Arbeitnehmers nicht vertraglich  bestimmt, weil das arbeitstechnisch nicht möglich war und wurde deshalb die Zahlung einer Überstundenpauschale vereinbart, so hat der Arbeitnehmer während des Entgeltfortzahlungsraums auch Anspruch auf die Überstundenpauschale. (LAG Schleswig-Holstein, Urt. v. 05.11.2002 - 5 Sa 147c/02 -) Pflicht zu Überstunden? Ein Arbeitnehmer ist nur zur Erbringung von Überstunden verpflichtet, wenn das im Gesetz, Arbeitsvertrag, Kollektivvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung vorgesehen ist. Für Angestellte gibt es keine generelle, gesetzliche Verpflichtung zur Leistung von Überstunden. Eine Ausnahme ergibt sich aus der Treuepflicht des Dienstnehmers: In gewissen begründeten Fällen  ist der Dienstnehmer zur Überstundenleistung verpflichtet. Selbst wenn der Dienstnehmer der Überstundenarbeit zugestimmt hat, muss er keine Überstunden leisten, wenn seine berücksichtigungswürdigen Interessen der Überstundenarbeit entgegenstehen (§ 6 Abs. 2 AZG). Wann müssen Überstunden geleitstet werden? Gibt es keine Vereinbarung, ist der Arbeitnehmer nicht verpflichtet, Überstunden zu leisten. Ausnahmsweise kann sich aber aus Treu und Glauben eine Verpflichtung zur Leistung von Überstunden ergeben. Ist es dem Arbeitgeber aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht möglich, weitere Arbeitnehmer einzustellen, besteht eine Verpflichtung der Arbeitnehmer zur Leistung von Überstunden. Arbeitnehmer können auch Überstunden verweigern, wenn es gegen das Arbeitszeitrecht verstößt, weil die Anzahl der Überstunden danach nicht mehr zulässig ist. Das ist der Fall, wenn eine 48 Stundenwoche überschritten wird oder regelmäßig 10 Stunden- Tage verlangt werden. Verweigert der Arbeitnehmer unberechtigt Überstunden, so kann das ein  Grund für eine außerordentliche, fristlose Kündigung seitens des Arbeitgebers sein. In Ausnahmefällen muss der Arbeitnehmer aber auch bei Fehlen einer ausdrücklichen Vereinbarung Überstunden erbringen. Diese Pflicht besteht, wenn die Überstunden im Interesse des Betriebes dringend erforderlich sind. Überstunden darf ein Arbeitnehmer nur dann verweigern, wenn das im Arbeitsvertrag ausdrücklich geregelt ist. Weigert er sich trotzdem zumutbare Mehrarbeit zu leisten, kann er sogar fristlos gekündigt werden. Ein Arbeitgeber muss seine Beschäftigten schriftlich über deren Pflicht zur Leistung von Überstunden hinweisen. In welchem Rahmen sind Überstunden zulässig? Überstunden darf der Arbeitgeber anordnen, so lange sie zumutbar sind und die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschritten werden. Wenn nichts anderes vereinbart ist (Überstundenpauschale), haben Arbeitnehmer Anspruch auf eine Bezahlung der Überstunden, wenn sie über die normale Arbeitszeit hinaus Überstunden leisten. Arbeitnehmer sind grundsätzlich nur dann verpflichtet Überstunden zu leisten, wenn das zuvor mit dem Arbeitgeber einzelvertraglich oder kollektivrechtlich (Tarifvertrag / Betriebsvereinbarung) vereinbart worden ist. Vorschau anzeigen! Forum Arbeitsrecht Widerspruch gegen Abmahnung Geheimhaltungsvereinbarung Abmahnung an Arbeitnehmer -Formulare für Arbeitgeber Arbeitsvertrag Vorlage Mahnung Lohnzahlung  Musterschreiben für AN weitere Formulare
bis
Preis und mehr Infos dazu! Stuttgart AMK Anwälte Bildleiste oben Mietrecht Abmahnung an Arbeitbehmer Änderungskündigung Fristen Anspruch auf Abfindung Anspruch auf Sonderurlaub Anspruch auf Teilzeitarbeit Urlaubsgeld 450 Euro Job Anspruch auf Weihnachtsgeld arbeiten an Feiertagen und WE wenn der Lohn nicht gezahlt wird Konkurrenzklausel im Arbeitsvertrag Zahlungsverzug Arbeitgeber Arbeitszeit Fahrtzeit Berechnung Betriebszugehörigkeit betriebliche Übung Weihnachtsgeld Kündigung bei Betriebsübernahme Bezahlung bei Rufbereitschaft Bezahlung an Feiertagen Bereitschaftsdienst Arbeitszeit Bezahlung von Überstunden Entfernungspauschale Klage auf rückständigen Lohn 450 Euro Job Krankenversicherung Krankmeldung an Arbeitgeber Kündigung während der Ausbildung Kündigung schriftlich Kündigung vor Arbeitsbeginn Kündigung während Krankheit Kündigung Arbeitsvertrag Zugang Kündigung Betriebsratsmitglied Kündigungsschutzklage einreichen Bezahlung an Feiertagen Mobbing am Arbeitsplatz Dienstwagen Haftung Pflicht zu Überstunden Kündigung in Probezeit Prokura/ Einzelprokura Einsicht Personlakte Rücknahme einer Kündigung Rückzahlung Weiterbildungskosten schriftlicher Arbeitsvertrag Schwangerschaftsvertretung Bezahlung Sonntage/ Feiertage Bereitschaftsdienst Bezahlung Sperrzeit bei Aufhebungsvertrag Stundung Lohn schriftlicher Arbeitsvertrag Urlaubsgeld 450 Euro Jobber Urlaubsgenehmigung Verlängerung nach Probezeit Vertragsstrafe wegen Kündigungsfrist Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag Zeitarbeit Zeitarbeitsvertrag Verlängerung Ratgeber anfordern