Arbeitsrecht Feiertage Geregelt ist die Entgeltfortzahlung  an Feiertagen in § 2 des Entgeltfortzahlungsgesetzes ( EFZG). 1. Grundsatz Fällt die Arbeit wegen eines Feiertages aus, muss der Arbeitgeber diejenige Vergütung bezahlen, die der Arbeitnehmer ohne den Feiertag verdient hätte wie an einem normalen Arbeitstag. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen besteht unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und des Umfanges der zu leistenden Arbeit. 2. Ausnahmen   Fällt der Feiertag in eine Kurzarbeitsperiode, so unterstellt § 2 Abs. 2 EFZG, dass die Arbeit infolge des Feiertages ausfällt. Der Arbeitnehmer erhält dann nur eine Bezahlung in Höhe des Kurzarbeitergeldes, auf das er Lohnsteuer aber keine Sozialabgaben leisten muss. Fehlt der Arbeitnehmer am Tag vor oder nach dem Feiertag unentschuldigt, so fällt die Lohnfortzahlung ganz aus, § 2 Abs. 3 EFZG. Das gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer bei einer zusammenhängenden Freizeit (z.B. zwischen Weihnachten und Neujahr) bereits einen Tag früher oder einen Tag zu lange fehlt. Andererseits darf der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer nicht vereinbaren, dass dieser über eine Feiertagsperiode eine unbezahlte Freistellung nimmt. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die Entgeltfortzahlung am Feiertag zwingenden Charakter hat. Wird sie vertraglich ausgeschlossen, so ist das unwirksam. Muss ein Arbeitnehmer an einem Sonn- oder an einem Feiertag arbeiten, ist ihm diese Arbeit bei entsprechender tariflicher oder vertraglicher Vereinbarung zu bezahlen. Fehlt eine Vereinbarung, ist zu prüfen, ob orts- oder branchenüblich ein Zuschlag für Sonn- und Feiertagsarbeit gezahlt wird. Häufig hat der Arbeitnehmer aber an einem anderen Werktag frei, wenn er am Sonntag oder an einem Feiertag arbeiten musste. Die Bezahlung von Arbeit an Sonn- oder Feiertagen kann auch vom Monatsgehalt umfasst sein. Das ist der Fall, wenn Sonntagsarbeit im Tätigkeitsbereich des Arbeitnehmers üblich ist und ein Sonntagszuschlag nicht vereinbart worden ist. Zuschlag für Sonn- und Feiertage muss nur gezahlt werden, wenn das vertraglich vereinbart ist. (Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung) Entgeltzahlung an Feiertagen (1) Für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte. (2) Die Arbeitszeit, die an einem gesetzlichen Feiertag gleichzeitig infolge von Kurzarbeit ausfällt und für die an anderen Tagen als an gesetzlichen  Feiertagen Kurzarbeitergeld geleistet wird, gilt als infolge eines gesetzlichen Feiertages nach Absatz 1 ausgefallen. (3) Arbeitnehmer, die am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach Feiertagen unentschuldigt der Arbeit fernbleiben,  haben keinen Anspruch auf Bezahlung für diese Feiertage.   Nach dem Arbeitszeitgesetz ruht an gesetzlichen Feiertagen die Arbeit. Es gilt ein grundsätzliches Beschäftigungsverbot, von dem es nur Ausnahmen gibt für Not- und Rettungsdienste, Feuerwehren, Krankenhäuser und ähnliches. Welche Tage gesetzliche Feiertage sind, wird mit Ausnahme des 3. Oktober, der bundeseinheitlicher Feiertag ist, durch die entsprechenden Gesetze der Länder festgelegt. Arbeitnehmer/innen behalten für die infolge eines Feiertages oder der Ersatzruhe ausgefallene Arbeit ihren Anspruch auf Bezahlung. Arbeitnehmer/innen, die während der Feiertagsruhe beschäftigt werden, haben außerdem Anspruch auf einen Zuschlag von 100 Prozent je geleisteter Arbeitsstunde, es sei denn, es wird Zeitausgleich vereinbart. Die Arbeit an Sonntagen ist mit einem Sonntagszuschlag zu bezahlen. Dieser Zuschlag beträgt für jede geleistete Arbeitsstunde 100 Prozent. Mehrarbeits- und Überstundenvergütungen werden in der Regel dann gezahlt, wenn diese Zulagen auch an den Tagen vor und nach dem Feiertag anfallen; nicht jedoch, wenn sie dazu bestimmt waren, den Arbeitsausfall infolge des Feiertages auszugleichen. §§ 2, 4 Absatz 2, 11 G Bezahlung an Feiertagen, Vergütung, Feiertagsarbeit bezahlen Vorschau anzeigen! Forum Arbeitsrecht Impressum Rechtsanwälte Startseite Arbeitsrecht Hauptseite AMK Anwälte AMK Logo Recht- Gesetz- Urteile Widerspruch gegen Abmahnung Geheimhaltungsvereinbarung Abmahnung an Arbeitnehmer -Formulare für Arbeitgeber Arbeitsvertrag Vorlage Mahnung Lohnzahlung  Musterschreiben für AN weitere Formulare
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