Das bisherige Elterngeld heißt jetzt Basiselterngeld. Für die Eltern von Kindern, die ab dem 01.07.2015 geboren werden, besteht die Möglichkeit, zwischen dem Bezug von dem bisherigen Elterngeld (Basiselterngeld) und dem Bezug von ElterngeldPlus zu wählen oder beides zu kombinieren. Das Gesetz zum Elterngeld Plus trat am 01.01.2015 in Kraft.  Es gilt für Kinder, die ab dem 01.07.2015 geboren wurden. Für alle Kinder, die bis einschließlich 30.06.2015 zur Welt gekommen sind, gelten die bisherigen Bestimmungen. Das Basiselterngeld Beide Elternteile haben zusammen 12 Monate Anspruch auf  Basiselterngeld.  Dazu können zwei zusätzliche Monate hinzukommen, wenn wenigstens ein Elternteil nach der Geburt des Kindes auf einen gewissen Teil seines bisherigen Einkommens verzichtet. (12+2) Das Basiselterngeld darf nur innerhalb der ersten vierzehn Lebensmonate des Kindes beantragt werden. Ein Elternteil allein kann maximal 12 Monate Basiselterngeld erhalten. Umgekehrt muss man immer mindestens für zwei Lebensmonate Basiselterngeld beantragen. Andere Aufteilungen unter den Eltern sind möglich. (Mutter 7 und Vater 7, Mutter 3 und Vater 11, usw.) Mütter, die Mutterschaftsgeld erhalten, müssen für die ersten Lebensmonate ihres Kindes das Basiselterngeld beantragen. Alleinerziehende Eltern haben Anspruch auf 14 Monatsbeträge Basiselterngeld. Anders als das Basiselterngeld darf das Elterngeld Plus auch nach dem 14. Lebensmonat beantragt werden. Es muss sich aber ab dem 15. Lebensmonat mindestens ein Elternteil durchgängig im Elterngeld Plus Bezug befinden. Das Elterngeld richtet sich nach den laufenden durchschnittlich monatlich  Erwerbseinkommen, welches der betreuende Elternteil im Jahr vor der Geburt hatte. Es beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro monatlich (im Elterngeld Plus-Bezug mind. 150 Euro und höchstens 900 Euro monatlich). Bei Einkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro  erhält man  67 Prozent vom Nettoeinkommen. Bei Einkommen unter 1.000 Euro vor der Geburt können es bis zu 100 Prozent des Einkommens sein. Bei Nettoeinkommen ab 1.200 Euro und mehr vor der Geburt des Kindes gibt es nur  65 Prozent. Das Mindestelterngeld von 300 Euro erhalten alle, die nach der Geburt ihr Kind selbst betreuen und höchstens 30 Stunden in der Woche arbeiten. Also auch Studierende, Hausfrauen und Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben. Mehrkindfamilien mit kleinen Kindern erhalten einen Zuschlag von 10 Prozent des sonst zustehenden Elterngeldes, mindestens aber 75 Euro. Bei Mehrlingsgeburten wird ein Mehrlingszuschlag von 300 Euro für jedes weitere neugeborene Kind gezahlt. Das Elterngeld wird beim Arbeitslosengeld II, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag vollständig als Einkommen angerechnet.  Das gilt auch für den Mindestbetrag von 300 Euro. Seit 2011 ist das komplette Elterngeld auf Hartz 4 anrechenbar. Vorher waren 300 Euro anrechnungsfrei. Die Anrechnung widerspricht nicht den Anforderungen des Grundgesetzes. Auch wenn das Elterngeld auf Hartz 4 angerechnet wird, bleibt den Eltern immer noch das gesetzlich, vorgeschriebene Existenzminimum. Das Elterngeld kann also genauso wie das Kindergeld voll auf den Hartz 4 Satz angerechnet werden.  Bundessozialgericht Ausnahme: Eltern, die vor der Geburt ihres Kindes erwerbstätig waren, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Der Elterngeldfreibetrag entspricht dem Einkommen vor der Geburt, beträgt jedoch höchstens 300 Euro.
Ausfüllhinweise Formulare Antrag auf Bildungspaket Antrag auf einmalige Beihilfen Antrag Nebenkostennachzahlung Antrag Übernahme Mietschulden weitere Formulare Erreichbarkeit Hartz 4 Empfänger  Jobcenter verlangt Eigeninitiative  einmalige Beihilfen Bewerbungsnachweise Jobcenter Hartz 4, stationär im Krankenhaus Übernahme Nebenkosten  Übernahme Mietschulden Hartz 4 für Schwangere  Darlehen vom Jobcenter  Bedarfsgemeinschaft Hartz 4 Hartz 4 Anrechnung Urlaubsgeld Ausbildungsbeihilfe Jobcenter Elterngeld Hartz 4 angemessene Miete Hartz 4 angemessene Heizkosten  alleinerziehend Hartz 4 Hartz 4 für Verwandte Elternunterhalt Hartz 4 angemessenes Auto  Sozialgeld für Kinder Akteneinsicht beim Jobcenter  Auskunftspflicht Haushaltsmitglieder Untätigkeitsklage Jobcenter  Jobcenter Kontoauszüge Einsicht > eheähnliche Gemeinschaft Widerspruch Hartz 4 Bescheid Freibeträge/ Vermögen Hartz 4 Wohngeld Hartz 4 Langzeitarbeitslose  Hartz 4 für Ausländer Hartz 4 und 450 Euro Job  Kürzung/Streichung Hartz 4  Hausbesuche von der ARGE Auszahlung Hartz 4 Jobcenter Übernahme Umzugskosten Übernahme Warmwasserkosten  1 Euro Job Fahrgeld Übernahme Renovierungskosten Hartz 4 und Geschenke  Bildungspaket Hartz 4 Hartz 4 Studenten  neue Urteile Hartz 4 Vorschuss vom Jobcenter Aufrechnung mit Hartz 4 Regelsatz
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