Formulare und Musterschreiben
Anerkennung Vaterschaft Angrag Unterhaltstitel Antrag Unterhaltsvorschuss Aufforderung Unterhalt zahlen Umgangskosten beantragen weitere Formulare  Rechner Ehegattenunterhalt    Rechner Kindesunterhalt  Rechner Elternunterhalt Unterhaltstitel vom Jugendamt Kindesunterhalt zahlen, wie lange Unterhalt für nichteheliches Kind Düsseldorfer Tabelle Anrechnung Ausbildungsvergütung Kindesunterhalt Sonderkosten Kindergeld volljährige Kinder Unterhalt und Freibeträge Anrechnung von Nebeneinkommen Anspruch auf Auskunft Einkommen Namensänderung Kind Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Arbeitspflicht für Mütter Anrechnung Urlaubsgeld Anspruch Vater bekanntgeben Aufstockungsunterhalt Aufenthaltsbestimmungsrecht Elternunterhalt Selbstbehalt Ehegattenunterhalt Freibeträge Ehegattenunterhalt neuer Partner eheähnliche Beziehung nachweisen Verzicht auf Unterhalt Beweislast wegen Arbeitssuche Rangfolge beim Unterhalt Unterhalt für Studenten wenn der Unterhalt nicht gezahlt wird Anrechnung Schulden auf Unterhalt Unterhalt für volljährige Kinder Barunterhalt zahlen Unterhalt für die Vergangenheit Unterhaltsvorschuss gemeinsames Sorgerecht Umgangsrecht/Besuchsrecht Scheidung und Trennungsjahr Versorgungsausgleich Zugewinnausgleich Gütertrennung/Gütergemeinschaft Scheidung und Ehewohnung Unterhalt und Wohnvorteil Zahlung Miete nach Scheidung Scheidung und Auto Scheidung Haushaltsaufteilung Anfechtung Vaterschaft Aufsichtspflicht Unterhalt und Hartz 4 Unterhalt nach Abbruch Ausbildung Unterhalt Umgangskosten alleiniges Sorgerecht Startseite Ratgeber Impressum Recht und Gesetz Button amk logo zu mobile Webseite wechseln
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Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Wenn es um Kindesunterhalt geht, ist der Unterhaltspflichtige in der Wahl seiner Erwerbstätigkeit frei, solange er wenigstens an alle Kinder den Mindestunterhalt zahlen kann. Erst, wenn noch nicht einmal dieser gewährleistet ist,  muss er sich, um eine besser bezahlte Arbeit kümmern. Ein Unterhaltspflichtiger kann auch darauf verwiesen werden, eine weniger qualifizierte Tätigkeit anzunehmen, wenn diese besser bezahlt wird. (Das Problem hierbei. Das so eine Arbeit wohl selten zu finden ist.  Es kann von ihm auch ein Umzug in eine andere Stadt verlangt werden, was aber von den persönlichen Verhältnissen des Unterhaltspflichtigen abhängt. Es kann auch von ihm verlangt werden, eine Nebentätigkeit aufzunehmen. Erarbeitet der Unterhaltspflichtige aus einer selbständigen Tätigkeit wenig  Gewinn, so besteht nach einer Frist von 2 Jahren die Pflicht, eine Tätigkeit als Angestellter aufzunehmen. Unterhaltspflichtige müssen sich um einen Vollzeitjob kümmern. (Ein Umzug in eine andere Stadt darf aber nicht dazu führen, dass der Umgang mit den Kindern erschwert wird oder die Umgangskosten dadurch steigen) Den neuen Lebensgefährten arbeiten zu lassen und die  Hausmannsrolle übernehmen, ist unzumutbar für die Unterhaltsberechtigten. Bundesgerichtshof  (Das gilt für den Fall, wenn bspw. der Kindesvater seine Arbeit aufgibt und den Haushalt führt und seine neue Lebensgefährtin arbeiten geht. Weil er damit beabsichtigt, dann kein Einkommen zu haben um Unterhalt keinen Unterhalt zu zahlen. Das geht aber nicht. Hier kann er gezwungen werden, arbeiten zu gehen. Gibt ein Unterhaltspflichtiger seinen Arbeitsplatz ohne ausreichenden Grund auf, so wird er so behandelt, als hätte er weiterhin dieses Einkommen, und muss dann weiterhin nach dem alten Gehalt Unterhalt zahlen.  (Allerdings müssen hier dann auch die Selbstbehaltssätze berücksichtigt werden) Wer sich arbeitslos meldet, um keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen, riskiert ein Strafverfahren wegen Entziehung von der Unterhaltspflicht. Verliert der Unterhaltsschuldner den Arbeitsplatz aufgrund eigenen Verschuldens, so sind ihm weiterhin die alten Einkünfte anzurechnen. Voraussetzung ist aber, dass ihm bewusst gewesen war, dass er durch sein Verhalten den Unterhalt gefährdet. Auch bei anderen Einkommensarten ist so eine Einkommensberechnung möglich.  (Es muss Absicht nachzuweisen sein) Unterhalt und Pflicht zur Arbeit                                                                                                                                                               Bei Weigerung an einer Umschulungsmaßnahme teilzunehmen kann ein Unterhaltspflichtiger zur Zahlung des Mindestunterhalts gezwungen werden. OLG Ist der Unterhaltsschuldner nicht bereit, an einer Umschulungsmaßnahme teilzunehmen, bei der die Möglichkeit nach Abschluss besteht,  zumindest den Mindestunterhalt für seine minderjährigen Kinder zahlen zu können, wird der Mindestunterhalt auch dann geschuldet, wenn dadurch der Selbstbehalt des Unterhaltsschuldners aufgrund niedrigen Einkommens nicht gesichert ist. Vor der Bewilligung von Arbeitslosengeld werden die Vermögens- und Einkommensverhältnisse des Arbeitslosen ermittelt. Trotzdem kann sich ein Unterhaltspflichtiger nicht allein durch den Hinweis auf den Bezug von Arbeitslosengeld seinen Zahlungsverpflichtungen entziehen. Das folgt zum einen daraus, dass bei der Prüfung der unterhaltsrechtlichen Leistungsfähigkeit Vermögenswerte zu berücksichtigen sind, die bei der Bewilligung der Arbeitslosenunterstützung zumindest zum Teil unbeachtlich sind (z. B. Lebensversicherung). Zum anderen trifft einen Elternteil gegenüber seinem minderjährigen Kind eine Verpflichtung zum Einsatz seines Vermögens (z. B. Eigentumswohnung). Urteil des OLG Brandenburg Ein gegenüber seinem minderjährigen Kind unterhaltspflichtiger, arbeitsloser Elternteil muss besondere Anstrengungen unternehmen, um seine Leistungsfähigkeit herzustellen. Die Meldung beim Arbeitsamt als arbeitssuchend reicht nicht aus. (Er muss sich auch auf dem Arbeitsmarkt selbst umschauen) Vielmehr muss der arbeitslose Unterhaltspflichtige dauernde Anstrengungen zur Erlangung einer Arbeit unternehmen, ständig auf Stellenangebote reagieren, eigene Annoncen aufgeben und bei möglichen Arbeitgebern vorsprechen. Die Bemühungen dürfen sich nicht nur auf den örtlichen Bereich beschränken. Dabei ist ein Zeitaufwand vergleichbar mit einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit zumutbar.  Beschluss des OLG Köln Unterhalt Pflicht zur Arbeit Ein Unterhaltspflichtiger darf seine Bewerbungen auf die heimatliche Region beschränken, wenn er keine Anhaltspunkte dafür hat, in welcher anderen Gegend seine Chancen, eine Hilfsarbeiterstellung zu erlangen, besser wären. Aufgrund der geringen finanziellen Möglichkeiten ist ihm nicht zuzumuten, auch andere Regionen aufzusuchen, um dort seine Bewerbungschancen zu testen. Urteil des OLG Hamm Unterhaltspflichtige müssen notfalls einen Vollzeitjob annehmen. Unterhalt und Pflicht zur Arbeit Kein Unterhalt bei kurzer Ehe Wenn ein Ehepaar weniger als ein Jahr in ehelicher Gemeinschaft gelebt hat, besteht kein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Das gilt auch dann, wenn die Ehedauer bis zur Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages  zwei Jahre betragen hat. Oberlandesgericht Hamm”
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2017